Familie

Aufbau des Immunsystems für Mutter und Kind

Aufbau des Immunsystems für Mutter und Kind
Dr. Udo Döring
geschrieben von Dr. Udo Döring

Gerade in dieser Jahreszeit kommt es häufig vor, dass das Kleinkind oder Säugling fiebert, schnupft und auch hustet. Hier sollten das Immunsystem des Kindes und auch gleichzeitig der Mutter mit den entsprechenden biochemischen Mineralsalzen aufgebaut werden.

Der Mutter ist es wichtig, nicht bei jeder Erkrankung des Kindes gleich mit zu erkranken und auch diesem Grund kann die Mutter oder auch der Vater seine Abwehrkräfte entsprechend stärken und dies zusammen mit seinem Kind.

Das erste und auch Beste ist, dass Ihr Kind und auch Sie regelmäßig nach draußen kommen. Jedoch sollte man sich hierbei an folgende Regeln halten:

Handelt es sich um eine schlechte Witterung, z.B. um Frost unter – 5 0C sollte man sich mit dem Kleinkind nicht länger als eine Stunde draußen aufhalten. Hierbei ist das Kleinkind natürlich entsprechend warm einzupacken. Bei gutem und sonnigem Wetter, kann sich Mutter, Kind und auch Vater ruhig stundenlang draußen im Grünen aufhalten. Achten Sie auch drauf, dass Sie sich mit Ihrem Kind nicht jedes Mal in der Stadt aufhalten. Sie können auch einen nahgelegenen Park mit vielen Bäumen und Sträuchern besuchen.

Passende Bekleidung

Die Kleidung des Säuglings oder auch Kleinkindes sollte bei kaltem Wetter angepasst werden. Hierbei sollte es sich um warme, wetterfeste und auch atmungsaktive Kleidung handeln. Es ist auch darauf zu achten, dass Ihr Kind entsprechende Strümpfe oder eine Strumpfhose aus Wolle und mit entsprechendem Schuhwerk bestückt ist. Hierbei ist stets darauf zu achten, dass die Füße und der Kopf einschließlich der Hals des Säuglings und Kleinkindes nicht kalt werden, ansonsten ist eine Erkältungskrankheit vorprogrammiert. Es sollten also dem Kleinkind oder Säugling eine Mütze, ein Schal und auch Socken aus Wolle angezogen werden.

Zwischen den Füßen und des Rachens (Rachenschleimhaut) gibt es eine enge Verbindung, denn je kälter die Füße sind, desto weniger wird die Schleimhaut des Rachens durchblutet, sie trocknet aus und stellt somit einen guten Nährboden für Bakterien und Viren dar. Mit der entsprechenden Kleidung bleibt das Kind warm. Es sollte jedoch nicht überhitzen oder schwitzen, also atmungsaktive Kleidung dem Kleinkind oder Säugling anziehen, bevor man das Haus verlässt.

Im Kinderwagen sollte die Daunendecke zum Zudecken und eventuell eine Decke aus Schafsfell zum Aufliegen des Kindes nicht fehlen. Somit ist es vor Kälte und Nässe gut geschützt. Ist es hingegen sehr stürmisch, sehr frostig und eventuell noch nebelig, so sollte man mit Säuglingen lieber doch das Haus hüten.

Bewegung und Schlaf

Sollte Ihr Kind bereits laufen können, so ist es ratsam, das kleine Kind toben und spielen zu lassen. Denn körperliche Betätigung und das auch noch an frischer Luft regt das Immunsystem an und stärkt es.

De Weiteren werden die Abwehrkräfte durch genügend Schlaf des Kleinkindes oder Säuglings gestärkt. Kleinkinder bis zu drei Jahren benötigen ca. 11 Stunden Schlaf. Die Schlafumgebung sollte nicht mehr als 18 0C betragen. Hierbei sollte vor dem Zubettgehen des Kindes darauf geachtet werden, dass der Schlafraum des Kindes vorher gut gelüftet wird. Bei verbrauchter Luft schläft es sich wesentlich schlechter.

Achten Sie auch auf  eine ausgewogene Ernährung Ihres Kindes. Hierzu gehört auch die Einhaltung einer bestimmten Essenszeit dazu. Es sollte zu festen Zeiten in einer ruhigen, harmonischen und stressfreien Zeit gegessen werden. Hierbei hat sich heraus gestellt, dass ein gutes Frühstück vor Infekten schützen kann. Achten Sie stets darauf, dass Ihr Kind genügend zu trinken bekommt.

Denn gerade in den kalten Wintermonaten, mit den geheizten Räumen, mit den austrocknenden Schleimhäuten, ist eine Befeuchtung stets wichtig. Hierdurch können sich Bakterien, Viren und auch Pilze relativ schlecht setzen, um eine Infektion zu verursachen.

Anwendung von Mineralsalzen

Sollte Ihr Kind doch anfällig für Erkältungskrankheiten sein, so können Sie mit dem biochemischen Mineralsalz Nr. 3 Ferrum phosphoricum D3, D6, D12 eine Vorsorge betreiben. Hierzu geben Sie Ihrem Kind entweder ins Fläschchen jeweils 2 Tabletten pro Mahlzeit. Falls Ihr Kind die Tabletten bereits lutschen kann, so können Sie prophylaktisch morgens, mittags und abends 2 Tabletten lutschen lassen. Mutter und Vater können vorsorglich 3mal täglich 5 Tabletten lutschend einnehmen.

Möchten Sie das Immunsystem längerfristig aufbauen, so können Sie folgende biochemischen Mineralsalze über einen Zeitraum von mindestens einem ½ Jahr einnehmen:

  • Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12 verbessert die Sauerstoffversorgung der Zellen und somit kommt es zu einer verbesserten Durchblutung.
  • Nr. 4 Kalium chloratum D6 schützt die Schleimhaut
  • Nr. 5 Kalium phosphoricum D6 stärkt die Nerven und verbessert die Impulsübertragung der Nerven
  • Nr. 8 Natrium chloratum D6 verbessert den Flüssigkeitshaushalt und verbessert das Säure-Basen-System des Körpers
  • Nr. 9 Natrium phosphoricum D6 schützt durch ein gut funktionierendes Säure-Basen-Haushalt vor Infekten
  • Nr. 21 Zincum chloratum D12 gibt dem Immunsystem einen entsprechenden Kick.
  • Nr. 26 Selenium D12 stärkt die Membranen der Zellen. Zellen sind hiermit gegen Viren und Bakterien stärker geschützt.

Die oben aufgeführten biochemischen Mineralsalze nach Dr. med. W. H. Schüßler können von der Mutter mit jeweils 2 Tabletten in stillem Wasser (1 Liter) aufgelöst über den Tag schluckweise getrunken werden. Diese Mischung sollte noch nicht für Säuglinge und Kleinkinder eingesetzt werden.

Sollte Ihr Kind ständig an Infekten erkranken, so vereinbaren Sie mit einem gutarbeitenden Heilpraktiker oder einem naturheilkundlich-arbeitenden Kinderarzt einen Termin mit Ihrem Kind. Hierbei sollte die Darmflora des Kindes mit den entsprechenden naturheilkundlichen Präparaten aufgebaut werden.

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Dr. Udo Döring

Dr. Udo Döring

Den Beruf des Heilpraktikers sieht er als Berufung an, indem er die unterschiedlichsten Informationen aus dem Bereichen der Naturheilkunde für ganzheitliche Gesundheitsberatung für Mensch und Tier hier weiter gibt.