Die Führungskraft von heute

Modernes Personalmanagement stellt an die Führungskraft eine vollkommen neuartige und noch nie dagewesene Forderung: Sie muss lernen, Mitarbeiter als Kunden anzusehen. Die Führungskraft muss in der Lage sein, ihre Mitarbeiter zum Liefern von Leistungen zu bewegen und sich weitere "neue" Führungseigenschaften aneignen.

Motivierende Kontrolle für Mitarbeiter

Kontrolle kann motivierend, hilfreich und selbstverständlich auf Mitarbeiter wirken. Es gibt viele verschiedene Arten der Kontrolle. Wer als Führungskraft immer auf die gleiche Weise Mitarbeiter kontrolliert, wird selten der Situation gerecht. Nutzen Sie die Auswahlmöglichkeiten und wählen Sie eine positive Formulierung - z. B. Begutachtung, Besichtigung, Unterstützung o.ä.

Emotionale Balance als Erfolgskriterium

Führungspersonen sind gelassener, überzeugender und effektiver, wenn sie einen Ausgleich auf einer arbeitsfernen Ebene finden. Der Idealzustand hat mit Persönlichkeit und Charakter zu tun. Die Balance zwischen Arbeit und Privatleben führt zu höherer Leistungsbereitschaft, größerer Flexibilität und zum Erfolg.

Vertrauen zwischen Führungskraft und Mitarbeiter wirkt leistungsfördernd

Vertrauen birgt immer das Risiko der Enttäuschung. Wer dieses Risiko nicht eingeht, wird nie durch sein Vertrauen motivieren und überzeugen. Das Vertrauen zu Mitarbeitern ist erfolgsabhängig. Arbeiten Mitarbeiter überzeugend, ist es leichter, loszulassen und Raum zu geben für eigenverantwortliches Handeln. Ist die Leistung schlecht, so wird das Vertrauen in die Eigenständigkeit der Mitarbeiter, einer großen Belastungsprobe unterzogen. Natürlich müssen hier Vorgaben klar sein und Kontrolle eingebaut werden. Ehrgeizige Mitarbeiter nehmen Herausforderungen an, wollen beweisen, dass sie in der Lage sind gut zu arbeiten, ohne die Führung ständig im Nacken zu haben.

Emotionale Führung ist der Turbo auf dem Weg der Höchstleistung

Ein Jubel- und Motivationsposter allein reicht nicht aus, um ein Team entscheidend zu emotionalisieren und die Leistungsgrenze zu verschieben. Der Vorgang der Emotionalisierung ist nicht das Ergebnis spontaner, intuitiver Maßnahmen. Emotionale Führung braucht, wie andere Führungsmethoden auch, ein Konzept, eine Struktur und ein hohes Maß an Aufmerksamkeit – für sich selbst und für andere.

Auseinandersetzungen im Team

Einige Führungskräfte werden mit Unruhestifter nur fertig, indem sie diese entfernen. Schwierigen Mitarbeitern kann man nicht entkommen und wenn wir nicht lernen mit ihnen umzugehen, werden wir unser Leben lang schwierigen Situationen ausweichen. Gesichter und Namen ändern sich. Es zahlt sich nicht aus, vor schwierigen Mitarbeitern und Situationen davonzulaufen. In einer verantwortungsvollen Tätigkeit, muss man mit Schwierigkeiten rechnen und lernen, sie in den Griff zu bekommen.

Teambesprechungen leiten

Um einen effektiven Informationsaustausch innerhalb eines Teams zu fördern sind Besprechungen üblich und notwendig. Fehlende Kommunikationskompetenz im Team kann das Ergebnis einer Besprechung beeinträchtigen. Was ist zu tun, wenn das Ergebnis einer Teambesprechung wenig zufriedenstellend ist?