Berufsschule schwänzen muss Konsequenzen haben

Lesezeit: 2 Minuten Wenn Ihr Auszubildender seiner Pflicht nicht nachkommt, die Berufsschule regelmäßig zu besuchen, muss er mit Konsequenzen rechnen. Und auch Sie als Ausbilder sind gefordert. Unentschuldigte Fehltage sollten Sie auf keinen Fall hinnehmen. Die Bandbreite Ihrer Maßnahmen reicht von einem Vier-Augen-Gespräch bis - im Extremfall - zu einer Kündigung.

Fristlose Kündigung in der Ausbildung

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Lesezeit: < 1 Minute Wer nach der Probezeit seinem Azubi kündigen will, der muss schweres Geschütz auffahren: die fristlose Kündigung aus wichtigem Grund. Das bedeutet: Ein Auszubildender sitzt - hat er die Probezeit überstanden - fest im Sattel. Die Hürden für eine Kündigung liegen hoch.

Ausbildungsbegleitende Hilfen helfen tatsächlich

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Lesezeit: < 1 Minute Ihr Azubi zeigt Schwächen in der Theorie oder in der Praxis? Dafür gibt es ausbildungsbegleitende Hilfen - eine Art Nachhilfeunterricht, der für Sie kostenneutral ist. Besprechen Sie das mit Ihrem Auszubildenden und schicken Sie ihn zwecks Antragstellung zur Bundesagentur für Arbeit.

Übernahme aus Versehen: Das sollte nicht passieren

Lesezeit: 2 Minuten Wann endet ein Ausbildungsvertrag? Besteht Ihr Azubi die Abschlussprüfung, dann endet die Ausbildung sofort danach. Für Sie bedeutet das: Der Azubi sollte dann nicht mehr für Sie arbeiten. Ansonsten begründen Sie unter Umständen einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Die Übernahme ist so automatisch und aus Versehen erfolgt.

Ihr Azubi hat einen Nebenjob: Geht das?

Lesezeit: 2 Minuten Wenn Ihr Azubi einen Nebenjob ausüben will, dann muss er Sie keineswegs um Erlaubnis bitten. Er hat Sie lediglich zu informieren. Allerdings darf er auch dann die maximal mögliche, wöchentliche Arbeitszeit nicht überschreiten. Besonders bei minderjährigen Auszubildenden ist der Spielraum sehr gering.

Freistellung für die Berufsschule: Das ist zu beachten

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Lesezeit: < 1 Minute Ausbildungsbetriebe haben ihre Azubis für den Besuch der Berufsschule freizustellen. Wie lange ein Auszubildender dem Unternehmen fern bleiben darf, darüber gibt es häufiger mal unterschiedliche Ansichten und Streit. Wichtig ist: Es kommt bei der Freistellung auch auf das Alter des jeweiligen Auszubildenden an.

Auszubildende dürfen Ihnen keine Konkurrenz machen

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Lesezeit: < 1 Minute Auch für Auszubildende gilt das Wettbewerbsverbot. Das bedeutet, sie dürfen ihrem Ausbildungsbetrieb keine Konkurrenz machen. Das hat auch das Bundesarbeitsgericht bestätigt. Im Falle eines Nichtbeachtens drohen dem Azubi empfindliche Schadensersatzansprüche durch den Ausbildungsbetrieb.

Azubi: Kündigung bei Verdacht so gut wie ausgeschlossen

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Lesezeit: < 1 Minute Wenn Ihr Azubi beispielsweise etwas gestohlen hat, dann ist das ein Grund für eine Kündigung. Bestreitet er die Tat und Sie können nichts beweisen, dann ist eine Kündigung in der Regel nicht möglich. Verdachtskündigungen sind in Ausbildungsverhältnissen nämlich nicht erlaubt - aber eine Ausnahme gibt es trotzdem.

Abschlussprüfung: Voraussetzung für die Zulassung

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Lesezeit: < 1 Minute Steht die Abschlussprüfung in einem Ausbildungsverhältnis an, wird genau geprüft, ob alle Voraussetzungen vorliegen. Nach § 43 des Berufsbildungsgesetzes muss beispielsweise die Ausbildungszeit zurückgelegt worden sein. Aber was heißt das konkret - beispielsweise, wenn der Azubi längere Zeit krank war?

Ausbildungsnachweis: Kontrollieren Sie ihn regelmäßig

Lesezeit: 2 Minuten Auszubildende haben die Pflicht, ihren Ausbildungsnachweis regelmäßig zu führen. Kommen Sie dieser nicht nach, könnte es Probleme geben - spätestens bei der Zulassung zur Abschlussprüfung. Aber auch Sie als Ausbilder haben Ihre Pflichten. Sie müssen den Azubi zum Führen des Ausbildungsnachweises anhalten und diesen kontrollieren.

Auszubildende mit Schwächen gezielt fördern

Lesezeit: 2 Minuten Auszubildende mit Schwächen sind das Salz in der Suppe für Sie als Ausbilder. Nehmen Sie sich dem schwächsten Azubis daher intensiv an. Geben Sie jedem Einzelnen Selbstbewusstsein und beheben Sie die Defizite so weit wie möglich. Der betroffene Auszubildende muss dabei selbst erkennen, dass er in der Lage ist, Fortschritte zu machen.