Grunderwerbsteuerbefreiung nach Ehescheidung

Wenn im Rahmen einer Vermögensauseinandersetzung nach der Ehescheidung Grundstücke an den ehemaligen Ehegatten veräußert werden, ist dies in der Regel grunderwerbsteuerfrei. In diesem Zusammenhang hat der Bundesfinanzhof aktuell eine begrüßenswerte Entscheidung gefällt, wenn beispielsweise noch Personengesellschaften im Spiel sind.

Pokern kann Steuern kosten!

Pokern ist für viele ein beliebter Freizeitsport. Kein Mensch kommt auf die Idee, dass ein Pokergewinn der Einkommensteuer unterliegen könnte. Das Finanzgericht Köln hat die Welt jedoch eines Besseren belehrt. Lesen Sie die Details zum Thema Pokern und Steuern, damit Sie nicht in die Steuerfalle für Zocker tappen.

Steuerfalle: Aufgepasst beim Onlinebanking

Onlinebanking ist eine bequeme Sache für private und geschäftliche Geldtransfers. Insbesondere Unternehmer müssen jedoch nicht nur die Gefahren des Internets beachten, sondern auch die steuerlichen Voraussetzungen erfüllen. Lesen Sie hier, welche das sind, damit Sie nicht in die Steuerfalle des Onlinebankings tappen!

Zivildienstleistender als Kindergeld-Kind?

Für minderjährige Kinder erhalten die Eltern grundsätzlich Kindergeld oder die Kinderfreibeträge. Bei volljährigen Kindern müssen noch weitere Voraussetzungen erfüllt werden. Aktuell hat der Bundesfinanzhof hier ein überraschend positives Urteil zum Thema Zivildienst und Kindergeld veröffentlicht.

Nichteheliche Partner: Mieteinkünfte versteuern?

Auch bei nichtehelichen Lebenspartnern ist es häufig so, dass diese in einer Wohnung zusammen wohnen, die jedoch nur einem von ihnen gehört. Damit dieser nun nicht sämtliche Kosten tragen muss, beteiligt sich der andere insoweit an den Gesamtkosten und zahlt eine Art "Miete". Fraglich ist nun, ob der andere diese Kostenbeteiligung als Einnahme versteuern muss.

Gebäudesanierungen als außergewöhnliche Belastungen

Aufwendungen für Immobilien, die nicht zur Einkünfteerzielung genutzt werden (beispielsweise das Eigenheim), können steuerlich grundsätzlich nicht berücksichtigt werden. Aktuell hat der Bundesfinanzhof in drei Verfahren bestimmte Sanierungsmaßnahmen zum Abzug als außergewöhnliche Belastungen zugelassen. Lesen Sie hier Voraussetzungen und Details zum Thema Sanierung und außergewöhnliche Belastung.

Aufgepasst: Finanzamt darf nicht immer Zinsen berechnen!

Wer einen Steuerbescheid mit Einspruch angeht, kann auch Aussetzung der Vollziehung beantragen. Dies bedeutet, dass die strittigen Steuern zunächst nicht bezahlt werden müssen. Müssen die Steuern später nachgezahlt werden, wird das Finanzamt aufgrund der späteren Zahlung zusätzlich auch noch Zinsen verlangen. Aber aufgepasst: Lesen Sie hier, wann das Finanzamt keine Zinsen verlangen darf.

Schwarzgeld oder Spielbankgewinn: Fiskus darf nachforschen

Wenn das Finanzamt bei Steuerpflichtigen auf große Geldbeträge stößt, deren Herkunft nicht erklärlich erscheint, wird seitens des Fiskus schnell angenommen, dass Schwarzgeld vorliegt. Häufig suchten Steuerpflichtige dann ihren Ausweg darin, die unerklärlichen Geldbeträge als Gewinne in Spielbanken zu deklarieren. Dies kann der Fiskus jedoch nachprüfen.

Prozesskosten als Werbungskosten geltend machen?

Erst kürzlich hat das Finanzministerium per Nichtanwendungserlass einen Strich durch die Rechnung gemacht, Prozesskosten als außergewöhnliche Belastung steuermindernd abziehen zu können. Nun existiert jedoch eine neue, positive Rechtsprechung, die es zumindest Arbeitnehmern erlaubt, ihre Prozesskosten steuermindernd zu behandeln.

Fahrtkostenersatz als Kinderbetreuungskosten berücksichtigen

Gerade im ländlichen Bereich mit großen Entfernungen kann es beispielsweise für die Großeltern auch schnell zur finanziellen Belastung werden, wenn sie ihre Enkel beaufsichtigen. Damit dies nicht geschieht, zahlen die Eltern meist gerne Fahrtkostenerstattung. Lesen Sie hier, ob diese auch steuermindernd bei den Kinderbetreuungskosten berücksichtigt werden dürfen.

Sonderausgabenabzug für schweizerische Privatschule?

Zahlreiche deutsche Steuervergünstigungen muss der Gesetzgeber auch im europäischen Ausland zulassen. Hintergründe hierfür sind einmal die Europäische Union sowie der Europäische Wirtschaftsraum und zum anderen die mit anderen Staaten abgeschlossenen Freizügigkeitsabkommen. Aktuell war zu klären, wie Schulgeld für schweizerische Privatschulen in Deutschland steuerlich zu behandeln ist.

GmbH: Käuferhaftung für die Einlageverpflichtung des Vorgängers?

Der Nachweis der Einlagenzahlung ist zwar nicht zur Steuerminderung notwendig, jedoch kann im Insolvenzfall der Gesellschaft der wesentlich schlimmere Fall der Haftung für die Einlage aufblühen. In diesem Fall klopft dann der Insolvenzverwalter an und verlangt direkt die Zahlung, wenn entweder die Stammeinlage nicht geleistet oder es hier verbotener Weise zu Rückzahlungen gekommen ist.

Löschung einer Limited: Das sollten Sie beachten

Aufgrund der GmbH-Reform wurde mit der Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) eine Gesellschaftsform geschaffen, die Haftungsbeschränkung ohne hohes Stammkapital bietet. In der Folge hat die englische Limited an Bedeutung verloren. Nicht zuletzt deshalb, weil sich das gesamte Gesellschaftsstatut nach britischem Recht richtet, gab es in der Praxis ohnehin immer wieder Unwägbarkeiten.

Kindergeldrückzahlung trotz Ablehnungsbescheid

Die steuerliche Entlastung des Existenzminimums eines Kindes soll entweder über das ausgezahlte Kindergeld oder über den Abzug der Kinderfreibeträge erreicht werden. Dabei wird im Rahmen einer Günstigerprüfung kontrolliert, welche Vorgehensweise für Eltern vorteilhafter ist. Dennoch zeigt ein aktuelles Urteil, dass die Sache auch nachteilig für Eltern ausgehen kann.