Existenzgründung

Die größten Irrtümer: Das falsche Zeitmanagement

Die größten Irrtümer: Das falsche Zeitmanagement
geschrieben von Burkhard Strack

Eine Existenzgründung birgt viele neue Aufgaben und Herausforderungen, eine davon ist auch das richtige Zeitmanagement. Viele Neueinsteiger haben zunächst einmal Probleme damit, die anfallenden Aufgaben und den zeitlichen Rahmen richtig zu koordinieren. Wie Sie Ihr Zeitmanagement richtig angehen und was es dabei zu beachten gilt, lesen Sie hier!

Die richtige Zeitplanung und das passende Zeitmanagement sind wichtige Bestandteile einer Existenzgründung, um von Anfang an richtig haushalten zu können. Erfolge werden gezielter erreicht und das ansteigende Arbeitspensum kann gut und effizient gehandhabt und bearbeitet werden.

Wichtig ist vor allem in der Anfangsphase, dass der zeitliche Rahmen nicht zu eng gesetzt wird und ausreichend Pufferzeiten eingeplant werden, um den ohnehin erhöhten Druck etwas abzuschwächen.

Neben einer guten Tagesplanung spielen auch der Schreibtisch und das
Arbeitsumfeld eine entscheidende Rolle. Räumen Sie Ihren Schreibtisch am
Ende des Tages auf, heften Sie Unterlagen direkt ordentlich ab und
bereiten Sie Ihren Arbeitsplatz schon für den Folgetag vor.

Das Wochenprotokoll

Wenn Sie feststellen, dass Sie die anfallenden Aufgaben nicht zeitnah erledigen können, dann ist es essentiell, dass Sie den Grund dafür finden. Führen Sie dazu doch einmal ein Wochenprotokoll, in dem Sie täglich und minutengenau die anfallenden Arbeiten notieren, darunter fallen auch ein Gang zur Post oder das Aussortieren von unerwünschten E-Mails.

Errechnen Sie dann am Ende der Woche, für was Sie wie viel Zeit benötigt haben und eliminieren Sie die Punkte, die Sie zu viel wertvolle Zeit gekostet haben. Danach können Sie die Wochentage neu planen und die Zeit sinnvoll verteilen. Auch wenn diese Planung zunächst Zeit beansprucht, so lohnt es sich am Ende doch, auch, weil Sie von Anfang an einen guten Überblick behalten.

Wichtig oder dringend?

Die anfallenden Aufgaben sollten Sie immer nach Dringlichkeit und Wichtigkeit unterteilen. Wichtigkeit bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Aufgabe besonders viel wert ist, wie beispielsweise eine zeitnahe Rechnung stellen oder ein fristgerechtes Angebot einreichen.

Dringlichkeit bezieht sich darauf, dass ein bestimmter Termin im Vordergrund steht, wie beispielsweise bei der Buchhaltung. Achten Sie besonders darauf, nicht nur die dringenden sondern eben auch die wichtigen Dinge nachzuhalten, denn hier liegt häufig der Fehler bei jungen Unternehmern.

Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied), Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.

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