Demenz

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Die Zufriedenheit von Demenzpatienten zu messen ist häufig nicht so leicht, schließlich sind viele zu klaren Äußerungen nicht mehr in der Lage. Der britische Soziologe Tom Kitwood hat ein Verfahren entwickelt, bei dem über nonverbale Signale auf das Befinden des Patienten geschlossen wird. Wie genau das Dementia Care Mapping funktioniert, lesen Sie in diesem Artikel!

Was kann man tun, um das Risiko an Demenz zu erkranken, so gering wie möglich zu halten? Unter welchen Bedingungen kann es gelingen, dass bei bestehender Demenz die negativen Auswirkungen für die Betroffenen weniger in Erscheinung treten? Der Artikel zeigt die erfolgversprechendsten Ansatzpunkte auf.

Demenz gehört zu den Alterskrankheiten, die Auswirkungen auf die gesamte Familie und das Umfeld des Betroffenen haben können. Wer unter Demenz im fortgeschrittenen Stadium leidet, ist meist nicht mehr in der Lage, seinen Alltag selbstständig zu bestreiten und benötigt Pflege und Unterstützung.

Bei Demenzkranken entwickelt sich oft und sehr rasch eine motorische Dranginkontinenz. Welches Kontinenzprofil ist hier erreichbar und welche Maßnahmen muss das Pflegeteam ergreifen, um es zu erreichen? Dieser Artikel erklärt den Zusammenhang von nachlassender Großhirnleistung und Inkontinenzform, so dass der Sinn pflegefachlicher Intervention nachvollziehbar wird.

Wenn sich die Persönlichkeit, das Kurzzeitgedächtnis, die Kommunikation und Motorik verändern, treten Verwirrung und Machtlosigkeit ein. Wie kann eine Demenz verzögert oder abgeschwächt und mentale Ressourcen gestärkt werden? Erfahren Sie hier, wie Sie mit einem Demenzpatienten umgehen können.

Wenn man älter wird, dann ist es normal, dass die Gedächtnisleitung ein wenig nachlässt. Äußern tut sich dies meistens in Vergesslichkeit. Man merkt sich einfach nicht mehr alles. Dieser Vorgang ist normal und stellt keinen Grund zur Beunruhigung dar. Die sinkende Gedächtnisleistung gehört zum Alterungsprozess. Jedoch kann man aktiv, zwar nicht dagegen vorgehen, aber den Vorgang bremsen.

Wenn vom Arzt die Diagnose Demenz gestellt wird, hat dies nicht nur für den Betroffenen selbst gravierende Auswirkungen. Alle Angehörigen, die sich in seinem unmittelbaren Umfeld befinden, sehen sich nun einer weitreichenden Belastung ausgesetzt.

In der Phase des versunkenen Ichs besteht leicht die Gefahr, dass demenzkranke Menschen in einer reizarmen Umgebung verbleiben oder einem reizüberflutenden Milieu schutzlos ausgeliefert sind. Sowohl die gezielte Nutzung der Talente von Pflegenden als auch die Schaffung eines dieser Phase gerechten Milieus können die Lebensqualität von demenzkranken Menschen verbessern.

Nach der Phase des bedrohten Ichs zeigen demenzkranke Menschen vielfach Symptome eines verirrten Ichs. Im Vordergrund stehen in dieser Phase die Zeitverwirrung und die Anfälligkeit für Sinnestäuschungen gepaart mit vermehrter, emotionaler Instabilität. Neben Stressabbau und Zuwendung können bestimmte Prinzipien des validierenden Umgangs die Beziehungsgestaltung unterstützen.

In der Phase des verborgenen Ichs wird es sehr schwer, an die Persönlichkeit heranzukommen und das Ich-Erleben des Erkrankten zu verstehen. Wohldosierte und gezielte Reizangebote, ohne zu überfluten, sind gefragt. Die Frage danach, wie bestimmte Angebote sinnvoll stimulierend gemacht werden können, hängt von vielen Faktoren seiner Wahrnehmungsgewohnheiten ab.