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Wie schütze ich mich vor Cyberkriminalität?

Wie schütze ich mich vor Cyberkriminalität?
geschrieben von Burkhard Strack

Sobald Sie mit Ihrem PC ins Internet gehen, werden Sie zu einem potenziellen Ziel für Cyberkriminalität. Während die Cyberkriminalität früher vor allem zu Datenschäden auf dem Computer führte, können sich Hacker heutzutage durch Trojaner Zugang zu Ihren Daten verschaffen und z. B. auf Ihre Kontodaten zugreifen.

Mit dem technischen Fortschritt, der in den vergangenen zwei Jahrzehnten erreicht wurde, hat sich auch eine neue Form der Kriminalität entwickelt: die Cyberkriminalität. Damit werden Straftaten bezeichnet, die über das Internet ausgeübt werden. Insbesondere Anfang des 20. Jahrhunderts konnte eine enorme Steigerung solcher Straftaten festgestellt werden.

Die Gefahr der Cyberkriminalität

Cyberkriminalität wird vor allem durch einen sorglosen Umgang mit dem Internet möglich. Menschen, die das Internet ohne jeglichen Passwort- oder Virenschutz nutzen, sind besonders häufig von der Internetkriminalität betroffen. Wer ungeschützt ins Internet geht, bietet den Kriminellen Zugang zu seinen persönlichen Daten. Vor allem Internetuser, die sich in sozialen Netzwerken aufhalten oder Online-Shopping nutzen, werden ohne Sicherheitsschutz leicht zu Opfer. Es werden E-Mail-Adressen und Kontodaten, aber auch persönliche Fotos und Vorlieben ausgespäht, die für kriminelle Tätigkeiten missbraucht werden.

Folgen von Cyberkriminalität – Beispiel Onlinebanking

Die Folgen eines Angriffs von Hackern sind fatal. Wer Opfer von Cyberkriminalität geworden ist, hat häufig finanzielle Folgen: Eingeschleuste Computerviren auf dem PC können einem Hacker beispielsweise die persönlichen Daten für das Onlinebanking übermitteln. Die Betrüger können auf diese Weise unbemerkt Geld von Ihrem Konto abheben. Immer häufiger lässt sich aber auch Identitätsdiebstahl feststellen: Kriminelle nutzen Ihre Daten (Adresse, Foto, Telefonnummer etc.), um mit Ihrer Identität unseriöse Geschäftspraktiken auszuüben. Im Onlinehandel sind solche Methoden beispielsweise weit verbreitet.

So schützen Sie sich vor Cyberkriminalität

Die Gefahr das Opfer von Cyberkriminellen zu werden, wird immer größer, da diese auch immer professioneller und besser organisiert sind. Dem Ziel der Kriminellen Geld (Ihr Geld) zu verdienen, können Sie mit einigen wenigen Maßnahmen entgegenwirken.

  • Öffnen Sie keine E-Mails bzw. Anhänge von unbekannten Absendern. Häufig enthalten diese Computerviren, die sich auf Ihren PC einschleusen.
  • Nutzen Sie Anti-Virenprogramme bzw. Internet-Sicherheits-Software. Diese entdecken versteckte Viren sofort und verhindern einen Zugriff von außen. Ganz wichtig: Aktualisieren Sie diese regelmäßig. Die meisten Programme lassen sich so einrichten, dass eine Aktualisierungen automatisch erfolgt.
  • Geben Sie in sozialen Netzwerken nicht zu viele private Details bekannt. Sicherheitslücken treten immer wieder auf und können negative Folgen für Sie mit sich bringen.
  • Installieren Sie alle Sicherheitspatches für Ihre Programme und Ihr Betriebssystem.
  • Benutzen Sie bei Ihrem PC das Administrator-Konto nur, wenn Sie neue Programme installieren oder Systemänderungen vornehmen. Für die tägliche Arbeit sollten Sie sich einen separaten Benutzer einrichten. Das erschwert Cyberkriminellen den Zugriff auf Ihre Systemdateien.
  • Führen Sie regelmäßige Backups durch – Sollten Sie Opfer von Cyberkriminalität werden, können Sie wenigstens noch auf die „sauberen“ Backups zurückgreifen.

Bildnachweis: M.Dörr & M.Frommherz / stock.adobe.com

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Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing.