Computer Praxistipps

Wann Sie über eine Computerbrille nachdenken sollten

Lesezeit: 2 Minuten Eine Computerbrille unterstützt die Augen bei der täglichen Arbeit am PC und hilft, trockenen, müden Augen und Kopfschmerzen vorzubeugen. Die Kosten werden zum Teil sogar vom Arbeitgeber getragen, wenn eine Notwendigkeit vom Augenarzt nachgewiesen werden kann.

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Wann Sie über eine Computerbrille nachdenken sollten

Wann Sie über eine Computerbrille nachdenken sollten

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Sie kennen es bestimmt, dass nach einem Tag im Büro vor dem PC ihre Augen brennen, Buchstaben verschwimmen oder Sie Kopfschmerzen haben. Haben Sie das bisher immer nur auf die anstrengende Arbeit und den langen Tag geschoben? Möglicherweise gibt es noch eine andere Ursache dafür und zwar die Anstrengung der Augen beim permanenten Blick auf den Computer.

Selbst wenn Sie eigentlich weder kurz- noch weitsichtig sind, kann die Arbeit am PC über die Jahre ihre Augen schädigen. Tragen Sie bereits eine Brille kann es sein, dass diese nicht optimal auf die Arbeit am PC eingestellt ist und sie trotz Sehkorrektur an trockenen, müden Augen leiden.

Die Vorteile einer Computerbrille

Die Besonderheit einer Computerbrille ist, dass sie optimal auf die Arbeit am Bildschirm eingestellt wird. Meist wird sie ab einem Alter von 40 Jahren nötig, da dann die Sehkraft nachlässt und die Altersweitsichtigkeit einsetzt. Die Gläser einer Computerbrille haben drei verschiedene Sehbereiche, einen Fernbereich für eine Sicht ab 1 Meter, einen Zwischenbereich für die Sicht auf 0,5 bis 1 Meter und einen Nahbereich für die Sicht bis 0,5 Meter.

Besonders im Zwischenbereich hat die Computerbrille ihre Stärke im Vergleich zu herkömmlichen oder Gleitsichtbrillen, da dieser Bereich perfekt auf die Distanz zum Monitor (in der Regel 45 bis 65 cm) angepasst ist.

Symptome, die für die Notwendigkeit einer Computerbrille sprechen

Die typischen Symptome bei denen man merkt, dass man über eine Computerbrille nachdenken sollte, sind folgende:

  • Trockene Augen
  • Gerötete Augen
  • Müde Augen
  • Tränende Augen
  • Lichtempfindlichkeit
  • Die Buchstaben verschwimmen vor den Augen
  • Kopfschmerzen
  • Augenschmerzen
  • Häufiges Vorbeugen am Schreibtisch, um den Bildschirm besser erkennen zu können

Treffen ein oder mehrere Symptome regelmäßig auf Sie zu, könnte Ihnen eine Computerbrille dabei helfen, entspannter am Arbeitsplatz zu sitzen und ohne Kopf- oder Augenschmerzen durch den Tag zu kommen.

Wer übernimmt die Kosten einer Computerbrille?

Da die Computerbrille als eine Schutzausrüstung bei der Arbeit zählt, können Arbeitnehmer sich einen Anteil der Brille vom Arbeitgeber bezahlen lassen. Dafür benötigen sie eine entsprechende Bescheinigung vom Augenarzt oder –optiker, der die Notwendigkeit der Computerbrille bescheinigt. Ein einfaches Gestell und die Gläser werden dann vom Arbeitgeber bezuschusst.

Von den folgenden vier Voraussetzungen müssen für die Verordnung einer Computerbrille drei erfüllt werden.

  • Um die geforderte Arbeit durchführen zu können ist ein Bildschirm nötig
  • Besondere Kenntnisse und Fertigkeiten sind für die Arbeit am Bildschirm nötig
  • Der Bildschirm wird täglich gebraucht
  • Die Arbeit am Bildschirm erfordert eine hohe Konzentration und Aufmerksamkeit. Fehler könnten zu gravierenden Konsequenzen führen.

Tipps zur besseren Arbeit am PC-Monitor

Neben einer Computerbrille empfiehlt es sich bei langer Arbeit am Monitor auch, regelmäßig über den Bildschirm hinweg zu blicken und den Blick in die Ferne zu richten. Dieser Wechsel zwischen nah und fern verhindert, dass die Augen schnell ermüden.

Auch blinzelt man häufig zu wenig, wenn man starr auf den Bildschirm guckt, weshalb ein häufigeres und bewussteres Blinzeln vor allem trockene Augen verhindern kann.

Mehr zum Thema Computerbrille lesen Sie in diesem Artikel.

Bildnachweis: contrastwerkstatt / stock.adobe.com

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