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Die Gefahren beim Umstieg auf iOS 5 mit iPhone, iPod Touch und iPad

Sie können das Betriebssystem Ihres iPhone, iPod Touch oder iPad zukünftig mit iOS 5 aktualisieren. iOS 5 bringt über 200 neue Funktionen und hat eine Vielzahl an Vorteilen, doch bevor Sie sich zum Update entschließen, sollten Sie auch die potenziellen Gefahren eines Umstiegs auf iOS 5 kennen.

Funktional ist der Umstieg auf iOS 5 ein Muss, das Update nutzt jedem Anwender
Die Vorteile des neuen iOS 5 scheinen überwältigend und der Umstieg ein absolutes Muss für jeden Besitzer eines iPhone, iPod Touch und iPad zu sein. Sicher wird nicht jeder die über 200 neuen Funktionen benötigen, doch einige wichtige Neuerungen sind erst mit iOS 5 verfügbar, wie etwa der neue SMS-Dienst iMessage, der Zeitungskiosk für elektronische Zeitschriften (E-Zines bzw. Webzines) oder die sehr praktische zweigeteilte Tastatur für das iPad.

Dazu kommen Verbesserungen bei etlichen Apps und die Aktualisierung des Browsers Safari. Wer sein iPhone, iPod Touch oder iPad ohne PC oder Mac einrichten und betreiben möchte, wird sich zudem über die Einbindung von iCloud freuen. Auf den ersten Blick gibt es also keinen Grund, um sich nicht als Apple-Fan auf iOS 5 zu freuen und dem Tag der Freigabe entgegenzufiebern.

Aus der Geschichte lernen: Welche Fehler beim Umstieg auf ein neues iOS auftreten können
Doch nicht jeder iPhone-, iPod Touch- oder iPad-Anwender wird direkt auf iOS 5 umsteigen, denn ein Betriebssystem-Update hat immer auch Nachteile, die bedacht werden sollten:

  • Durch das Betriebssystem-Update auf iOS 5 gehen eventuell Daten oder Einstellungen verloren. Eine aktuelle Datensicherung ist also vor dem Update auf iOS 5 ein absolutes Muss.
  • Fehler beim Umstieg können dazu führen, dass Daten trotz Backup verloren gehen. So verloren einige Anwender nach dem Wechsel auf iOS 4 alle Kontakte und diese ließen sich über die Datensicherung nicht wieder herstellen. Ein Ausdruck der Kontakte vor dem Update ist daher sicherheitshalber zu empfehlen.
  • Das neue iOS 5 kann noch Fehler enthalten, die sich direkt oder möglicherweise erst Monate nach der Freigabe zeigen. Ein Beispiel ist der "Bed-Bug" von iOS 4. Er führte dazu, dass der Wecker am Neujahrstag 2011 nicht funktionierte.
  • Es treten mit dem neuen iOS 5 bei Apps für frühere iOS-Versionen eventuell Fehler auf. Das kann bis hin zum Absturz oder Hänger der betreffenden Apps reichen. Es empfiehlt sich daher, Updates aller installierten Apps nach dem Umstieg auf iOS 5 zeitnah durchzuführen.
  • Die vorhandenen Apps werden neue Funktionen für iOS 5 teilweise nicht unterstützen. Einige Apps werden gar überflüssig werden, wie etwa Apps für elektronische Zeitschriften, für die der Zeitungskiosk vorgesehen ist.
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Michael-Alexander Beisecker