Checkliste – So erkennen Sie CPU-Fehler sicher

Eine CPU ist zwar bei hoher Rechenbelastung und dauerhaft hoher Betriebstemperatur einem theoretischen Verschleiß ausgesetzt, angesichts der vergleichsweise geringen Lebensspanne eines PCs spielt das in der Praxis aber kaum eine Rolle.

Ganz anders hingegen stellt sich die Lage bei den meisten CPU-Kühlern dar, die in den meisten PCs Verwendung finden. Deren Lüfter bringen nur eine sehr begrenzte Zeit die bestmögliche Leistung. Mit einer reduzierten oder defekten CPU-Kühlung ist aber nicht zu spaßen! Denn bei Überhitzung kann Ihre CPU im Extremfall irreparablen Schaden nehmen. Es kann durch Fehler auch zu Datenverlusten kommen. Außerdem können sogar weitere Bauteile wie das Motherborard beschädigt werden, ein überhitzter PC kann sogar Ursache eines Brandes sein.
Mithilfe unserer Checkliste erkennen Sie die typischen Fehlersymptome bei gefährdeten Prozessoren und kommen thermischen Fehlern schnell und sicher auf die Spur. Wenn einer oder sogar mehrere der aufgezählten Punkte zutreffen, sollten Sie in jedem Fall den Lüfter überprüfen. Öffnen Sie dazu das PC-Gehäuse und kontrollieren Sie, ob sich der Lüfter über der CPU noch dreht und die Kühlrippen unter dem CPU-Lüfter nicht mit Staub verstopft sind. Es reicht in den meisten Fällen aus, wenn Sie den Lüfter vom Kühlkörper schrauben und Staub und Ablagerungen mit einem nicht zu kräftigen Pinsel entfernen.
Keinesfalls sollten Sie den Lüfter mit Pressluft oder dem unkontrollierbaren Sog einer Staubsaugerdüse "behandeln", denn dabei ist die Gefahr eines Lagerschadens durch die hohe mechanische Beanspruchung zu groß. Zudem kann bei hoher Drehzahl ein Strom induziert werden (Dynamo-Effekt), der den CPU-FAN-Anschluss auf dem Motherboard oder sogar mehr zerstört.
Veröffentlicht am 19. April 2008