Programme unter Windows erfolgreich deinstallieren

Bevölkern zahlreiche Programme Ihr Windows, obwohl Sie diese gar nicht mehr benötigen? Dann ist es Zeit, diese Programme zu deinstallieren. Denn die Deinstallation von überflüssigen Programmen macht Ihr Windows stabil und schnell. Wichtig ist aber, dass die Programme komplett von Ihrem System entfernt werden und keine Rückstände hinterlassen. Und so geht’s.

Eine Deinstallation von nicht mehr benötigten Programmen scheint ein leichtes Unterfangen. Aber oft bleiben unbemerkt Datenreste zurück, die nach und nach die Leistung von Ihrem Windows lähmen. Der Datenmüll sorgt bald für Instabilität.

Das muss aber nicht sein. Denn schließlich lassen sich Programme unter Windows kinderleicht komplett entfernen. Dafür können Sie die Deinstallationsfunktionen von Windows benutzen oder aber auch die herstellereigenen Deinstallationsprogramme.

Software unter Windows deinstallieren
Um Software von Ihrem Windows-PC herunterzuschmeißen, müssen Sie zunächst auf die Systemsteuerung gehen. Klicken Sie hier für Windows XP auf "Software" und bei Vista oder Windows 7 auf "Programme und Funktionen". Nun erhalten Sie eine Liste von allen installierten Programmen. Sie können frei auswählen, welche Programme Sie im folgenden Schritt deinstallieren möchten.

Dafür klicken Sie in Windows XP das Programm an. Nun erscheint in der Zeile der Button "Entfernen". Klicken Sie darauf und das Programm wird deinstalliert. In Windows 7 und Vista markieren Sie das Programm und klicken dann in der Titelleiste oben auf "Deinstallieren". Nun wird das Programm und alle dazugehörigen Dateien gelöscht. Auch die DLLs und OCX-Dateien sowie Einträge in der Registrierungsdatenbank werden gelöscht.

Sollte die Frage kommen, ob eine bestimmte Datei gelöscht werden soll, dann verneinen Sie dies unbedingt. Schließlich können Sie nicht überprüfen, ob diese Datei tatsächlich zu dem deinstallierten Programm oder anderen Programmen gehört, die diese Datei ebenfalls verwenden.

Programme über den Hersteller deinstallieren
Die Deinstallation über die Systemsteuerung bei Windows ist schnell und unkompliziert. Doch oft kommt es vor, dass die Registrierungsdatenbank, DLLs oder OCX-Dateien doch nicht gelöscht werden. Dann bietet sich der herstellereigene Deinstallationsassistent an.

Diesen finden Sie meist unter dem Eintrag "Uninstall" oder auch "UNINSTALL.EXE" im Ordner des Programms. Diese starten Sie einfach mit einem Doppelklick und das Programm wird deinstalliert. Liefert Ihr Programm keinen herstellereigenen Deinstallationassistenten, dann müssen Sie die Deinstallation über die Systemsteuerung von Windows vornehmen.

Veröffentlicht am 12. Juli 2011