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Android: So bauen Sie sich im Handumdrehen eigene Widgets

Android: So bauen Sie sich im Handumdrehen eigene Widgets
Detlef Meyer
geschrieben von Detlef Meyer

Einer der großen Vorteile von Android-Geräten gegenüber anderen mobilen Betriebssystemen ist, dass Sie über Widgets Informationen direkt auf dem Bildschirm Ihres Smartphones oder Tablet-PCs anzeigen lassen können. Allerdings sind Widgets meist sehr statisch und daher eher langweilig. Wie Sie mit wenigen Fingertipps Ihre eigenen Widgets entwickeln, zeige ich Ihnen in diesem Beitrag.

Viele Apps bieten Ihnen nach der Installation auch Widgets an. Denken Sie dabei nur an Wetter- oder Kalender-Apps, die ihre Daten aktiv auf dem Homescreen präsentieren. Für kreative Nutzer bieten diese Widgets aber nur wenige bis gar keine Gestaltungsmöglichkeiten. Anders ist das, wenn Sie die App Elixir 2 – Widgets auf Ihrem Smartphone oder Tablet-PC installieren. Hier bestimmen Sie selbst, was angezeigt wird und wie das anzeigende Widget gestaltet sein soll.

So unterscheiden sich Widgets von Apps

Genau wie Apps installieren Sie auch Widgets ganz einfach, indem Sie sie aus Google Play herunterladen. Der Unterschied zu Apps ist, dass Widgets nicht mit einem Symbol auf dem Homescreen Ihres Android-Gerätes angezeigt werden. Stattdessen werden kleine Fenster auf dem Display platziert, die aktiv Informationen präsentieren. Dabei kann es sich beispielsweise um die Wetterlage oder Aktienkurse, Termine aber auch viele anderen Daten handeln. Der Vorteil von Widgets ist, dass Sie diese Informationen sofort im Blick haben, ohne eine App zu starten.

Möchten Sie ein Widget später nicht mehr nutzen, legen Sie den Finger für ca. zwei Sekunden auf das Widget. Ziehen Sie es dann – ohne den Finger abzusetzen – an den oberen Bildschirmrand auf „Entfernen“. Heben Sie den Finger dann vom Bildschirm, um das Widget zu löschen.

So gestalten Sie eigene Widgets für Ihr Android-Gerät

  1. Starten Sie Google Play und laden Sie Elixir 2 – Widgets auf Ihren Androiden herunter.
  2. Legen Sie den Finger nun auf eine freie Stelle auf dem Homescreen. Nach ca. zwei Sekunden tippen Sie am unteren Bildschirmrand auf „Widgets“.
  3. Wischen Sie nun über den Bildschirm, bis Sie zum Widget mit der Bezeichnung „Elixir Widget“ gelangen und tippen Sie dieses mit dem Finger an.
  4. Entscheiden Sie sich nun für die Größe, die Ihr Widget auf dem Homescreen Ihres Androiden einnehmen soll. Legen Sie dazu Ihren Finger auf das Widget mit dem gewünschten Format und ziehen Sie dieses dann – ohne den Finger abzusetzen – auf eine freie Stelle auf dem Homescreen. Als Faustregel gilt: Je größer das Widget, desto mehr Informationen finden in der Anzeige Platz. Achten Sie bei der Auswahl aber auch darauf, dass die Anzeige nicht unübersichtlich werden soll. Wenn Sie sich bei der Auswahl der Größe nicht sicher sind, experimentieren Sie einfach. Widgets lassen sich jederzeit löschen und neu erstellen.
  5. Vergeben Sie nun einen Namen für Ihr Widget und wählen Sie Einstellungen, wie Hintergrundfarbe und Transparenz aus.
  6. Tippen Sie nun die einzelnen „X“-Symbole auf dem Widget an, und weisen Sie dann Informationen zu, die an der Position angezeigt werden sollen. Zur Auswahl stehen unter anderem Batteriestatus, CPU-Auslastung, Prozessortakt, Datum und Uhrzeit, Handy-Signalstärke sowie die Betriebszeit. Aber auch Schalter lassen sich hinterlegen, um WiFi, Bluetooth und Co. ein- bzw. auszuschalten.
  7. Um das Widget auf dem Bildschirm zu platzieren, tippen Sie abschließend auf „Erstellen“.

Bildnachweis: pikselstock/ Adobe Stock

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Detlef Meyer

Detlef Meyer

Nach mehreren Jahren in der Projektleitung bei namhaften Verlagen machte sich Detlef Meyer 1997 mit seinem Redaktionsbüro selbständig. Bei seiner Arbeit hat er sich auf die Themengebiete Computer, Smartphones, Tablet-PCs sowie Smart Home und Unterhaltungselektronik spezialisiert. Außerdem berät er verschiedene Unternehmen in PR-Angelegenheiten. In den vergangenen Jahren hat Detlef Meyer für führende deutsche Verlage zahlreiche Fachartikel, Booklets zu PC-Programmen und komplette Sonderhefte als Generalautor erstellt. Ausrichtung war es jeweils, dem Nutzer auch komplexe Sachverhalte verständlich zu erklären.