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Zuspätkommen: So gehen Sie im Gespräch mit unpünktlichen Mitarbeitern vor

Lesezeit: 2 Minuten Hält sich ein Mitarbeiter nicht an geltende Anfangszeiten, gliedert er sich durch sein Zuspätkommen aus der Arbeitsgemeinschaft aus, zeigt kein Teamverständnis und ist somit auf Dauer für das Unternehmen nicht tragbar.

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Zuspätkommen: So gehen Sie im Gespräch mit unpünktlichen Mitarbeitern vor

Lesezeit: 2 Minuten
Wollen Sie gegen ständiges Zuspätkommen eines Mitarbeiters vorgehen, sollten Sie in einem ersten Schritt die einzelnen Verspätungen mit Datum, Uhrzeit, Dauer der Verspätung sowie Zeugen dokumentieren. Als nächstes sollten Sie Ihren Mitarbeiter auf seine Unpünktlichkeit ansprechen. Ziel eines Gesprächs sollte sein, dem Mitarbeiter sein Fehlverhalten deutlich zu machen, die Tragweite seiner Unpünktlichkeit zu erläutern und mögliche Konsequenzen wie Abmahnung oder Kündigung aufzuzeigen.
1. Schritt:
Begrüßen Sie den Mitarbeiter freundlich, erläutern Sie ihm kurz den Anlass des Gesprächs und stellen Sie ihm eventuell anwesende Zeugen vor. Verhalten Sie sich dem Mitarbeiter gegenüber trotz seines Fehlverhaltens höflich und sachlich. Schließlich kennen Sie die Ursache für seine Unpünktlichkeit noch nicht.
2. Schritt:
Beschreiben Sie dem Mitarbeiter konkret sein Fehlverhalten. Nennen Sie ihm Fakten und Daten zu seinen bisherigen Verspätungen.
3. Schritt:
Fragen Sie den Mitarbeiter nach den Gründen für sein Zuspätkommen. Dazu können beispielsweise die folgenden Aspekte gehören:
  • Liegen private Probleme vor, die ihn hindern, morgens pünktlich zur Arbeit zu erscheinen?
  • Ist der Mitarbeiter krank und muss morgens regelmäßig zum Arzt?
  • Ist der Mitarbeiter demotiviert und hat keinen Spass an der Arbeit?
  • Wird er gemobbt und hat Angst vor den Kollegen und der Arbeit?
  • Hat Ihr Mitarbeiter keinen Sinn für Pünktlichkeit?
  • Liegt es an seinem Anfahrtsweg?
Klären Sie ab, ob das Zuspätkommen vorübergehend oder dauerhaft ist.
4. Schritt:
Versuchen Sie, das Problem zu analysieren und bieten Sie Unterstützung an, wenn es sich um Krankheit, private oder berufliche Probleme handelt. Zeigen Sie dabei Verständnis und machen Sie Ihrem Mitarbeiter deutlich, dass Sie das Problem gemeinsam mit ihm lösen wollen.
5. Schritt:
Fragen Sie den Mitarbeiter nach seinen Lösungsvorschlägen für die Unpünktlichkeit. Bringen Sie zum Ausdruck, dass sein Verhalten zwar gegebenenfalls verständlich, auf Dauer aber nicht zu akzeptieren ist.
6. Schritt:
Nennt Ihr Mitarbeiter keine plausiblen Gründe für seine Unpünktlichkeit, sollten Sie ihn deutlich verwarnen. Halten Sie ihm die Konsequenzen – Abmahnung und Kündigung – vor Augen. Betonen Sie, dass Sie nur ungern auf ihn verzichten wollen, jedoch keine andere Möglichkeit sehen, falls keine Besserung eintritt.
7. Schritt:
Vereinbaren Sie mit dem Mitarbeiter eine Zeitspanne für eine Lösung des Problems. Der Mitarbeiter soll wissen, wie ernst es Ihnen ist, und dass Sie sein Verhalten beobachten.
Bringt Ihr Mitarbeiter verständliche Gründe für seine Verspätung vor, können Sie an eine offizielle Verschiebung der Arbeitszeit denken, sofern dies keine Nachteile für andere Mitarbeiter mit sich bringt. Eine solche Verschiebung müssen Sie allerdings den anderen Beschäftigten mit einer Begründung mitteilen. Geben Sie Ihren Mitarbeitern dabei die Gelegenheit, Gegenargumente vorzubringen. Andernfalls könnte Ihr Verhalten beim Rest der Belegschaft als Bevorzugung ausgelegt werden.

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