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Zum 1.1.2005 hat die Bundesknappschaft die Umlagesätze für Mini-Jobber gesenkt

Lesezeit: < 1 Minute An und für sich sind wir es gewohnt das alles teurer wird. Selten, ganz selten wird etwas billiger. Die Bundesknappschaft machte dies aber möglich. Sie senkte 2005 die Beitragssätze zur Lohnfortzahlungsversicherung.

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Zum 1.1.2005 hat die Bundesknappschaft die Umlagesätze für Mini-Jobber gesenkt

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Dieser Versicherung, die von der Bundesknappschaft durchgeführt wird, gehören Sie an, wenn Sie in Ihrem Betrieb im letzten Jahr nicht mehr als 30 Arbeitnehmer beschäftigt haben.

Bekanntlich werden zwei Beitragssätze bei der Bundeskanppschaft unterschieden, nämlich für

1. U1 (Umlage für Krankheitsaufwendungen) und für
2. U2 (Umlage für Mutterschaftsaufwendungen).

Bisher hatte die Bundesknappschaft hier folgende Beitragssätze:

1. U1: 1,2 %
2. U2: 0,1 %

Nun wurden beide Umlagesätze gesenkt bzw. brauchen Sie für eine Umlageform gar nichts mehr zu zahlen. Seit dem genannten Zeitpunkt werden von der Bundesknappschaft folgende Umlagesätze verlangt:

1. U1: 0,1 %
2. U2: 0,0 %

Obwohl für U2 keine Umlage mehr zu zahlen ist, erhalten Sie als Erstattung bezüglich der Aufwendungen für Schwangerschaft und Mutterschaft Ihrer Arbeitnehmerinnen 100 % dieser Aufwendungen von der Bundesknappschaft.
Für krankheitsbedingte Aufwendungen Ihrer geringfügig Beschäftigten (U1) hat die Satzung der Bundesknappschaft bisher einen Erstattungssatz von 70 % vorgesehen. Dieser Erstattungssatz ist mit Wirkung ab 1.1.2005 auf 80 % erhöht worden.

Die Bundesknappschaft hat darauf hingewiesen, dass den Antragsformularen ohne besondere Aufforderung keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen beigefügt werden müssen. Diese Bescheinigungen müssen Sie aber für Prüfzwecke aufbewahren.

Geht es allerdings um die Erstattung von Mutterschutzlohn, Lohn also, den Sie gezahlt haben, weil Ihre schwangere Mitarbeiterin wegen ihrer Schwangerschaft nach ärztlichem Zeugnis nicht arbeiten durfte, so ist die Bescheinigung des Arztes über das Beschäftigungsverbot weiterhin bei der Bundesknappschaft einzureichen.

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