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Zulässiger Pressebericht oder verbotene Werbung?

Lesezeit: < 1 Minute Jeden Unternehmer erfreut ein guter Pressebericht über sein Unternehmen. Da greift man unter Umständen auch schon mal gerne selbst zur Feder, wenn das einen Artikel über das eigene Geschäft einbringt. Aber Vorsicht: Ganz unproblematisch ist diese Vorgehensweise nicht, wie folgender Fall zeigt.

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Zulässiger Pressebericht oder verbotene Werbung?

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Ein Magazin für Klassenreisen hatte einen Pressebericht über einen Hochseilpark veröffentlicht. In dem Pressebericht wurde ausdrücklich dieser eine Hochseilpark wegen der verkehrsgünstigen Lage, der erlebnispädagogischen Angebote und der preiswerten Eintrittspreise gelobt. Zwar wurde auch erwähnt, dass es andere Hochseilparks gibt, namentlich wurden diese aber nicht genannt.

Das Pikante: Im Kleingedruckten erfuhr der Leser, dass der Autor des Artikels der Leiter des so hochgelobten Parks war. Dazu entschied das Oberlandesgericht Köln (Az. 6 U 126/03), dass es sich bei diesem Pressebericht laut § 1 UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) um wettbewerbswidrige "getarnte Werbung" handelt.

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Das Gericht stellte fest: Ein ausschließlich werbender, redaktionell aufgemachter Pressebericht ist durchaus zulässig. Im Fall des Berichts über den Hochseilpark hätte dieser jedoch deutlich mit "Anzeige" überschrieben werden müssen. Insbesondere auch deswegen, weil dem Leser die Namen anderer Hochseilparks in dem außerordentlich positiven Artikel verschwiegen wurden.

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