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Zukunftsorientierte Unternehmen: Wer weiß den Weg in unsere Zukunft?

Lesezeit: 2 Minuten Die ökonomische Gegenwart ist schon schwierig genug: Denken wir da an die Krise der europäischen Währung und die damit verbundenen negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft in ganz Europa, wenn nicht sogar in der ganzen Welt.

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Zukunftsorientierte Unternehmen: Wer weiß den Weg in unsere Zukunft?

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Durch die globalen ökonomischen Verflechtungen können die Entwicklungen in einer abgegrenzten Region der Welt nicht isoliert betrachtet werden, zumal Europa zu einer der einflussreichsten Weltökonomien gehört.

Neben den ökonomischen Unwägbarkeiten und auch den vielen anderen, dringend auf eine Lösung wartenden Probleme wie Ökologie, soziale Gerechtigkeit und Menschenwürde, ist die Aussicht auf unsere Zukunft so ungewiss, dass sich zukunftsorientierte Unternehmen schwer tun sich selbst zu definieren.

Die Gegenwart ist schon verfrühstückt!

Produkte und Dienstleistungen entstehen global zu unterschiedlichen Gestehungskosten. Die industrialisierten Länder haben naturgemäß wegen des hohen Lebensstandards höhere Kosten. Da aber auch die Schwellenländer und viele Entwicklungsländer heute so weit sind, viele der Konsumgüter günstiger zu produzieren, sind die Unternehmen aus den Industrieländern dazu gezwungen, immer wieder neue Produkte zu erfinden, um den "Status Quo" in der Produktionsleistung und den Profiten zu halten. Heute denkt kaum noch jemand an einen Ausbau.

Aber fast jeder Trend ist heute schon bedient worden. Jeder kann kommunizieren und konsumieren, wann, was oder wo er will. Wir essen mitten im Winter Obst und Gemüse, welches es bei uns früher nur im Sommer gab. Fast jeder trägt einen Computer in der Hand, mit dessen Rechenleistung man die früheren Mondlandungen hätte steuern können. Wirklich neue Trends, die einen Boom für die Wirtschaft auslösen könnten, sind im Moment nicht in Sicht. Da helfen auch keine Apple Fernseher oder eine iWatch, sondern dies sind nur verzweifelte Versuche, den "Status Quo" für den Shareholder Value zu erhalten.

Nicht an die Zukunft, sondern an die Gegenwart sollte man denken

Wie unsere Zukunft aussehen wird, hängt sehr von unseren Handlungen in der Gegenwart ab. Wer also für die Zukunft gerüstet sein möchte, muss die Werte der Gegenwart in Frage stellen oder diese mit neuen Inhalten füllen. Daneben können wir uns nicht erst in der Zukunft um unsere Umwelt kümmern, denn bis dahin hat uns der Dreck, den wir ihr aufbürden, wahrscheinlich schon längst ertränkt. Wir müssen uns schon heute um soziale Ungerechtigkeiten kümmern, sonst laufen wir Gefahr dass morgen Millionen hungernde und kranke Menschen vor unserer Haustür stehen könnten.

Dass die Gegenwart auch für Unternehmen wichtig ist, zeigt sich aus einer im Jahre 2011 durchgeführten Umfrage unter Topmanagern der deutschen Wirtschaft. Ein bezeichnendes Ergebnis war, dass eine immer größer werdende Anzahl dieser Manager schon an den Gegenwartsfragen verzweifeln. Sie sind sich der Sinnhaftigkeit ihres Handelns und deren Auswirkungen nicht mehr sicher und Sie hatten sogar Zukunftsängste geäußert. Dass eine Hinwendung zu einem zukunftsorientierten Management schwierig ist, zeigt die lange Gründungsdauer der Initiative "Zukunftsfähige Führung".

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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