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Zukunft der Werbung: Wie Sie in Zukunft Ihre Produkte kommunizieren sollten

Wie sieht die Zukunft der Werbung im digitalen Zeitalter aus? Die Redaktion des "Zukunftsletters" hat sich auf die Suche nach den zukünftigen Trends im Bereich Werbung und Marketing gemacht.

Zukunft der Werbung: Wie Sie in Zukunft Ihre Produkte kommunizieren sollten

Zukunft der Werbung: Wie Sie in Zukunft Ihre Produkte kommunizieren sollten

Online-Werbefilme schlagen TV-Spots

Werbung innerhalb von Videos im Internet überflügelt Fernsehwerbung in Sachen Effizienz. Das hat eine neue Studie der US-Marktforschung Simmons ergeben. Auf 47 % der Befragten wirkte Werbung in Online-Filmen stärker als TV-Spots. Offenbar interessiert man sich im Internet wirklich für die angesehenen Inhalte.

25 % der Anwender begeisterten sich sogar mehr für eine online zu betrachtende Sendung, als wenn sie dieselbe Sendung am Fernseher verfolgten. Websites, die zu Marken aus anderen Medienkanälen gehören, besitzen demzufolge offenbar ein großes Potenzial hinsichtlich engagierten Publikums. Das passt gut zur These, dass Web-2.0-Angebote, innerhalb derer die User heftig und ernsthaft interagieren, für die Platzierung und Vermarktung statischer Werbemittel kaum geeignet sind: Wer 2.0-Kommunikation im Netz betreibt, achtet nicht auf Werbung.

Fazit des „Zukunftsletters“: Hier öffnet sich im Zusammenspiel von Bewegtbild-Angeboten und Targeting-Methoden eine neue Spielwiese der Kommunikationsagenturen.

Simpel, aber wirkungsvoll: Virales Marketing

Kampagnen und Aktionen, die im Internet Menschen mit ihrer Community zusammenbringen, gehört die Zukunft. Ein Beispiel: Persönliche Fotos auf tanzenden Elfenkörpern – diese Idee faszinierte 110 Mio. Internet-Nutzer aus aller Welt. Der amerikanische Büroausstatter OfficeMax schaffte mit seiner vorweihnachtlichen Kampagne „Elf Yourself“, auf der Internet-Nutzer Fotos ihrer Gesichter auf tanzenden Elfenkörpern platzieren und so persönliche Weihnachtsgrüße verschicken konnten, den imageträchtigen Spagat zwischen emotionalem Involvement und einfacher Botschaft.

Fazit des „Zukunftsletters“: Wer personalisiert und seinen Nutzern einen Grund bietet, Freunde über die Kampagne zu informieren, wirbt erfolgreich. Hier treffen sich Word-of-Mouth-Marketing und virales Erlebnismarketing „at its best“.

Mobile Kanäle: Global-lokal, zielgenau und mehrwertorientiert

Werbung auf mobilen Endgeräten erreicht jeden Endverbraucher und kann
zielgenauer nicht eingesetzt werden. Fast jeder ist im Besitz eines Handys, viele nennen einen MP3-Player und ein Laptop ihr Eigen, manche bereits eine mobile Konsole. Stößt schließlich noch eine massenhafte und finanziell erschwingliche Verbreitung des mobilen Internet hinzu, ist Werbers Glück perfekt. Wer Google an der Straßenecke nach dem besten Frisör durchkämmt, lässt sich auch von lokationsbasierter Werbung und Angeboten der sukzessiv in den mobilen Markt vordringenden Medienmarken ansprechen.

Unternehmen wie Heinz Ketchup experimentieren bereits mit dem Versand von Rezepten an Supermarktkunden, die den Barcode einer Flasche abfotografieren und versenden. Doch auch hier bringt beim sensitiven Konsumenten Überfluss schnell Verdruss: Nach Erkenntnissen der Agentur Universal McCann wird Werbung nur dann akzeptiert, wenn sie für den Endverbraucher einen Vorteil bringt, wie beispielsweise Freiminuten zum Telefonieren oder, was Coca-Cola erfolgreich praktiziert, Gratis-Songs über das Portal iTunes. Denn: Die Endverbraucher lehnen Mobil-Werbung speziell dann ab, wenn sie sich in irgendeiner Weise in ihren Aktivitäten beeinträchtigt oder unterbrochen fühlen.

Merke: Eine Unterbrechung ist zwar in den traditionellen Medien möglich und wird auch akzeptiert, doch nicht in einem Bereich, in dem der Kunde seine Inhalte und Inhalteziele selbst wählen kann.

Hochwertig, digital, interaktiv: Out-of-Home-Media mit neuem Vorsprung
Das Kommunikationsgewitter in gedruckten und elektronischen Medien hat es selbst verschuldet – nicht selten reagieren Konsumenten auf die tagefüllende Dosis mit Ignoranz. Eine der wenigen Push-Gelegenheiten für Werbung werden künftig Outdoor-Aktionen und intelligente Außenwerbeträger sein. Immer häufiger entstehen in Einkaufsmeilen interaktive Plakatwände, die vom lokalen Einzelhandel oder überregionalen Werbetreibenden mit Mehrwert-Angeboten für die mobile Gesellschaft bestückt sind: vom SMS-Gutschein für die Rabattaktion beim Jeans-Shop bis hin zum Download-Goodie aus einer deutschlandweiten Werbekampagne.

Fazit des „Zukunftsletters“: Die Megatrends Mobilität und Connectivity, die zunehmende digitale Vernetzung, schaffen neue Chancen für innovative und kreative Konzepte in der Außenwerbung. Top-Qualität und technischer Aufwand garantieren hohe Responsewerte. 

Bildnachweis: kegfire / stock.adobe.com

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