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Zu den Pflichten aus dem Arbeitsvertrag gehört auch das Angebot von Weiterbildung für Aushilfen

Lesezeit: 1 Minute Viele Arbeitgeber wollen die Qualität ihrer Mitarbeiter durch Weiterbildung verbessern. Aber gehört zu ihren Pflichten aus dem Arbeitsvertrag auch, diese Weiterbildung befristet eingestellten Aushilfen anzubieten? Denn schließlich werden diese das Unternehmen wieder verlassen, so dass der Unternehmer die Vorteile der Weiterbildung nur begrenzt nutzen kann.

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Zu den Pflichten aus dem Arbeitsvertrag gehört auch das Angebot von Weiterbildung für Aushilfen

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Auf den ersten Blick klingt diese Überlegung einiger Arbeitgeber verständlich. Aber sie übersehen dabei 2 Aspekte: einen rechtlichen und einen der Mitarbeiterführung.

In rechtlicher Hinsicht werden die Pflichten aus dem Arbeitsvertrag durch gesetzliche Pflichten ergänzt. In diesem Fall ergibt sich die Antwort aus § 19 Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG). Danach müssen Arbeitgeber dafür Sorge tragen, dass auch befristet eingestellte Mitarbeiter und Teilzeitkräfte an angemessener Aus- und Weiterbildung teilnehmen, es sei denn, dass dringende betriebliche Gründe oder Aus- und Weiterbildungswünsche anderer Arbeitnehmer entgegenstehen.

In Hinblick auf die Mitarbeiterführung sind die Motivationswirkungen, die durch Teilnahme an Schulungen entstehen können zu beachten. Hinzu kommt, dass der Arbeitgeber auch für die Restlaufzeit des Vertrages noch von den Weiterbildungsergebnissen profitieren kann. Es geht also nicht immer nur um die Pflichten aus dem Arbeitsvertrag.

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