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Zeitmietverträge: Welche Befristungsgründe gibt es

Lesezeit: < 1 Minute In Zeitmietverträgen können Sie als Vermieter eine bestimmte Mietvertragsdauer festlegen. Ihre Mieter könnten dann nicht während der Laufzeit kündigen. Haben Mieter und Vermieter einen derartigen Zeitmietvertrag vereinbart, muss der Mieter am Ende der Laufzeit ausziehen - vorausgesetzt Sie haben als Vermieter einen Befristungsgrund angegeben.

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Zeitmietverträge: Welche Befristungsgründe gibt es

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Zeitmietverträge: Es bestehen keine Schutzrechte zu Gunsten des Mieters.

Nach § 575 BGB wird in Zeitmietverträgen der bestimmte Beendigungszeitpunkt verbindlich vereinbart. Seit der Reform des Mietrechts im Jahr 2001 muss bei Zeitmietverträgen aber zusätzlich ein Befristungsgrund im Vertrag genannt werden.

Unbefristeter Mietvertrag wenn Befristigungsgrund fehlt

Wird ein Befristungsgrund im Text des Mietvertrages nicht genannt, wirkt der Vertrag rechtlich wie ein unbefristeter Mietvertrag. Das hat zur Konsequenz, dass Mieter einen derartigen Vertrag jederzeit mit der gesetzlichen Kündigungsfrist, also mit Dreimonatsfrist, kündigen können. Die Angabe eines Befristungsgrundes ist also unverzichtbare Voraussetzung beim Abschluss eines Zeitmietvertrages.

Drei Befristungsgründe für Zeitmietverträge werden im Gesetz genannt:

  • Eigenbedarf: Der Vermieter will seine vermietete Wohnung nach Ablauf der im Vertrag genannten Befristung selbst oder für einen Angehörigen nutzen.
  • Der Vermieter beabsichtigt die Wohnung zu beseitigen, umzubauen oder zu sanieren.
  • Der Vermieter will seine Wohnung an einen Angestellten vermieten.

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