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Zeitmanagement: So verbessern Sie Ihr Zeitverhalten

Lesezeit: 2 Minuten Fehlt Ihnen Zeit an allen Ecken und Enden? Ist Zeitdruck schon zu einem Dauerthema für Sie geworden? Wie kommt das? Um herauszufinden, wer oder was Ihnen Ihre wertvolle Zeit stiehlt, sollten Sie Ihr Zeitverhalten einer genauen Prüfung unterziehen und verbessern. Dabei helfen Ihnen die folgenden Zeitmanagement-Strategien, nicht nur Druck abzubauen, sondern auch erheblich weniger Stress und Hektik zu spüren.

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Zeitmanagement: So verbessern Sie Ihr Zeitverhalten

Zeitmanagement: So verbessern Sie Ihr Zeitverhalten

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Das Aufschieben entsteht, wenn Sie anstehende Aufgaben nur höchst widerwillig angehen, weil sie entweder langweilig sind, keinen schnellen Erfolg versprechen oder Sie annehmen, das Ergebnis nicht perfekt realisieren zu können. Die Folge: Sie suchen krampfhaft nach anderen Dingen, die zu erledigen sind oder stürzen sich auf jede sich bietende Ablenkung: Da hat erst mal die Tasse Kaffee mit der Kollegin Vorrang, das Surfen im Internet oder ein wichtiges privates Telefonat.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass etwa 20 Prozent der Berufstätigen bis zu zwei Stunden am Tag damit verbringen, Dinge aufzuschieben. Und was können Sie tun, um Ihr Zeitverhalten zu verbessern? Vor allem eines: Setzen Sie sich Prioritäten. Was muss unbedingt zuerst von diesen unliebsamen Dingen getan werden? Wenn Sie sich dazu nicht durchringen können, weil Sie K.O. sind oder den Kopf nicht frei haben, dann wählen Sie einen passenden Zeitpunkt dafür und halten ihn konsequent ein.

Brauchen Sie hingegen einen gewissen Druck, um die Aufschieberei auszutricksen, dann setzen Sie sich kurze Fristen.

Stärken Sie Ihre Selbstdisziplin

Es bedarf keines großen Aufwandes, unangenehme Aufgaben vor sich herzuschieben. Wie schon zuvor beschrieben, wird schnell ein Kaffee geholt, ein Schwätzchen geführt oder mal eben telefoniert. Wenn Sie jetzt merken, dass solche Ablenkungen Ihre Aufschieberei begünstigen, sagen Sie innerlich kurz „Stopp.“ Üben Sie für eine kurze Zeit Selbstdisziplin und bleiben Sie standhaft.

Sind dafür anfangs vielleicht 30 Sekunden nötig, werden es mit zunehmender Übung immer weniger. Der Hintergrund: Ihre Entscheidung, Dinge aufzuschieben und sich anderen Tätigkeiten zu widmen, entsteht in Bruchteilen einer Sekunde. Haben Sie diese erst mal überbrückt und machen mit Ihrem ursprünglichen Vorhaben weiter, können Sie Ihr Zeitverhalten verbessern und die Aufschieberei immer mehr in den Hintergrund drängen.

Werden Sie immun gegen Ablenkungen

Ablenkungen jeglicher Art werden immer dann gerne genutzt, wenn etwas keinen Spaß macht oder wenn Sie gezwungen sind, bestimmte Aufgaben zu erledigen. Dann ist selbst die kleinste Unterbrechung eine willkommene Abwechslung. Doch das hilft Ihnen im Endeffekt nicht weiter, denn Ihre unliebsamen Aufgaben bestehen fort.

Also macht es mehr Sinn, wenn Sie sich zwingen, konzentriert vorzugehen und die vor Ihnen liegende Aufgabe durchzuziehen. Konzentriert heißt in diesem Fall, sich nur der vor Ihnen liegenden Aufgabe zu widmen und nicht nach links oder rechts zu schauen. Durchzuziehen bedeutet, keine anderen Aufgaben nebenbei anzuschauen oder gar beginnen zu bearbeiten.

Merke: Je unangenehmer die Aufgabe, desto leichter lassen Sie sich ablenken. Machen Sie sich deshalb innerlich Mut, dass Sie allen auftretenden Ablenkungen widerstehen werden. Und dazu gehört auch die Ablenkung durch andere Mitarbeiter. Sagen Sie die Wahrheit: „Tut mir leid, aber ich muss diese Sache unbedingt zu Ende bringen. Danach nehme ich mir Zeit für Sie.“

Viel Erfolg beim Umsetzen!

Ihr Burkhard Krupa – Experte für Zeitmanagement

Bildnachweis: deagreez / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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