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Zeitmanagement: Kennen Sie den Sägeblatteffekt?

Lesezeit: 2 Minuten Sie beschäftigen sich gerade mit einer wichtigen Aufgabe und sind voll konzentriert. Und dann passiert's: Alle paar Minuten kommt jemand herein und unterbricht Sie, das Telefon klingelt ständig oder Ihr E-Mail-Programm meldet sich. Weg ist die Konzentration.

2 min Lesezeit

Zeitmanagement: Kennen Sie den Sägeblatteffekt?

Lesezeit: 2 Minuten

Vermeiden Sie Störungen und Unterbrechungen, die der Sägeblatteffekt mit sich bringt
Mit jeder Unterbrechung sinkt Ihre Leistungsfähigkeit auf Null und Sie brauchen wieder einige Minuten, um voll konzentriert weiterzuarbeiten. Müssen Sie z. B. für eine telefonische Auskunft länger überlegen, gerät Ihr Arbeitsgedächtnis durcheinander. Schon 15 Sekunden reichen, um die vorherige Information zu vergessen. Nach dem Telefonat müssen Sie die Daten wieder aus dem Langzeitgedächtnis abrufen – weg ist die Konzentration.

Schieben Sie dem einen Riegel vor, indem Sie ungestörte Zeitblöcke einführen. 30 bis 40 Minuten reichen schon.

Wie Sie den Sägeblatteffekt umgehen
Arbeiten Sie Ihre Aufgaben einfach ab, ohne vorher einen Blick darauf geworfen zu haben? Dabei geht eine Menge Zeit verloren – deswegen ist ein Plan ja auch so hilfreich. Fassen Sie einfach ähnliche Dinge zusammen (Post, E-Mails, Telefonate etc.). Durch das Arbeiten in solchen Blöcken schaffen Sie auf einmal mehr und die Arbeit geht Ihnen flotter von der Hand – ein beruhigendes Gefühl!

Machen Sie das Sägeblatt stumpf – lassen Sie sich nicht unterbrechen
Leicht gesagt und schwer getan, denn die Realität sieht oft anders aus. Versuchen Sie, das abzublocken. Mit einem Schild vor der Tür. Oder sagen Sie dem Störenfried freundlich, dass Sie im Augenblick keine Zeit haben, sich aber später seiner Sache annehmen. Jedenfalls nicht sofort.

Für die Selbstständigen und Einzelkämpfer unter Ihnen gilt: Ein Anrufbeantworter leistet gute Dienste und das Handy darf auch mal aus sein. Sicher, es gibt viele Zwänge, denen Sie sich nur schwer entziehen können (oder vielleicht gar nicht wollen?). Aber stehen Sie zu dem, was Sie gerade tun.

Dazu gehört auch die Pause
Ohne Pause läuft nämlich gar nichts. Weder Gehirn noch Körper sind geschaffen für einen Dauerbetrieb unter ständigem Leistungsdruck. Das führt unweigerlich zu Stress. Das Thema hatten wir schon. Lesen Sie dazu die Beiträge Schlagen Sie dem Stress ein Schnippchen Teil 1 und Teil 2.

Außerdem wird sich Ihr Körper irgendwann melden. Mit allen möglichen Krankheiten. Entspannungsphasen sind deshalb alles andere als Zeitvergeudung. Nur so haben Sie die Chance, Stress abzubauen und mit Ihren Energiereserven sorgsam umzugehen. Sie werden leistungsfähiger und die Konzentrationsfähigkeit steigt.

Es ist wissenschaftlich erwiesen: Etwa alle 60 bis 90 Minuten braucht Ihr Körper tagsüber eine Pause von 20 Minuten, um sich zu regenerieren. Gönnen Sie sich diese Erholungszeit nicht, fühlen Sie sich bald erschöpft und ausgebrannt. Mit Folgen, die den meisten unter Ihnen nicht unbekannt sein dürften.

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