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Zahlungsmoral: So geben Sie Bummel-Zahlern keine Chance

Lesezeit: < 1 Minute Die schlechte Zahlungsmoral treibt nach wie vor zahlreiche Kleinunternehmen in den Ruin. Jede dritte Rechnung wird nicht pünktlich bezahlt, ermittelte kürzlich die Wirtschaftsauskunftei Creditreform. Auch ein Forderungssicherungsgesetz, wie es das Justizministerium derzeit vorbereitet, wird kaum helfen.

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Zahlungsmoral: So geben Sie Bummel-Zahlern keine Chance

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Geben Sie Ihren Kunden besser von vorneherein möglichst wenige Gelegenheiten, Zahlungen herauszuzögern. Prüfen Sie deshalb zumindest bei größeren Beträgen die Bonität der Kunden. Auskünfte bekommen Sie bei Banken und Wirtschaftsauskunfteien. Hören Sie sich auch unter Kollegen um, welche Erfahrungen diese mit Ihrem Kunden gemacht haben. Wenn Sie den Kunden schon länger kennen: Werden Sie hellhörig, wenn der Kunde seine Zahlungsmoral ändert, z.B.
  1. neuerdings öfter zu Zahlungen aufgefordert werden muss,
  2. versucht, Zahlungsziele durch ungerechtfertigte Reklamationen hinauszuzögern,
  3. die Bankverbindung wechselt,
  4. alte Schulden nur zum Teil begleicht, aber neue Aufträge erteilt.

Ausfallrisiko mit Factoring begrenzen
Haben Sie oft mit schlechter Zahlungsmoral zu kämpfen, kann sich Factoring für sich lohnen. Sie verkaufen damit sämtliche Forderungen an ein Factoring-Unternehmen und kassieren umgehend den Rechnungsbetrag. Ihre Vorteile:

  1. Sie bekommen Ihr Geld sofort und
  2. haben kein Ausfallrisiko – selbst wenn Ihr Kunde Insolvenz anmelden sollte. Erkundigen Sie sich beim Deutschen Factoring-Verband, www.factoring.de.

Aufträge genau und schriftlich vereinbaren
Das macht zwar Mühe, dient aber Ihrer eigenen Absicherung: Schließen Sie Verträge schriftlich ab. Regeln Sie alles möglichst genau, u.a.

  1. die Leistungen, die Sie zu erbringen haben,
  2. die Entlohnung, die Sie dafür erhalten,
  3. die Zahlungsbedingungen des Kunden.

So schalten Sie zahlreiche Streitpunkte aus, die der Kunde später als Vorwand bringen könnte, um Zahlungen hinauszuzögern.

Setzen Sie Zahlungsziele gegen schlechte Zahlungsmoral
Geben Sie ein konkretes Datum an, bis zu dem Sie die Zahlung des Kunden erwarten. Beispiel: "Zahlbar bis 19.11.2004". Wenn Sie sich mit der Rechnungstellung lange Zeit lassen, signalisieren Sie Ihrem Kunden, dass dieser sich seinerseits mit der Bezahlung nicht zu beeilen braucht und animieren ihn zur schlechten Zahlungsmoral. Sie sollten immer wissen, wann offene Kundenrechnungen fällig werden. Schreiben Sie sich die Termine z.B. in einen Kalender. Am besten schaffen Sie sich ein Buchhaltungsprogramm an, dass Sie automatisch auf mangelnde Zahlungsmoral aufmerksam macht.

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