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Zahlen aufbauschen oder reduzieren: Was ist wann angebracht?

Lesezeit: < 1 Minute Wohl gemerkt, es geht schlicht darum, Ihre Marketing-Zahlen ins rechte Licht zu rücken. Lügengebilde würden gar zu rasch in sich zusammen brechen … Andererseits wissen Sie um die Macht der Zahlen, sei es im internen Bericht an Geschäftsleitung, Vorstand oder Aufsichtsrat. Und erst recht in Infos an die Öffentlichkeit.

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Zahlen aufbauschen oder reduzieren: Was ist wann angebracht?

Zahlen aufbauschen oder reduzieren: Was ist wann angebracht?

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Mehr Schein als Sein?

Gelegentlich ist es angebracht, Erfolge oder Zuwächse unter dem Scheffel hervor zu holen, etwa wenn es um Ihre Budgets fürs kommende Vierteljahr geht. Fassen Sie dann einfach mehrere Zeiträume zusammen, schon werden aus mageren 15.000 Mehrumsatz deren 100.000, als Summe der letzten fünf Quartale z.B. Oder Sie ergänzen „die schwarze Null“ des aktuellen Ergebnisses um den Saldo der vorigen Zeiten.

Hier lässt sich viel von Politikern lernen: Steuer-Mehreinnahmen werden gerne auf mehrere Jahre hoch gerechnet, Ausgaben dagegen auf ein einzelnes Jahr bezogen.

Weniger ist oft mehr?

Nun, das gilt naturgemäß für die Ausgaben, Ihre Kosten also: Hier beziehen Sie sich auf kürzere Zeiträume, etwa einen Monat statt einem Quartal oder gar vollem Jahr. Beliebt ist es, die Ausgaben eines Monats auf die Einnahmen eines Jahres zu beziehen. Doch auch hier gilt: Vorsicht vor Augenwischerei! Sobald bemerkt, ist die negative Wirkung verheerend! Betrachten Sie also die Kostenseite isoliert, um zu betonen, mit wie wenig Geld Sie haushalten …

Absolute oder prozentuale Angaben?

Je nach Größenordnung bietet es sich an, lieber Prozent-Entwicklungen zu nennen. Wenn Ihr Ergebniszuwachs in € mager erscheint, jedoch im Verhältnis z.B. 22 Prozent mehr ausmacht, verwenden Sie diese Zahl – und umgekehrt. Beobachten Sie das etwa bei Adhoc-Meldungen von börsennotierten Unternehmen.

Alternativ errechnen Sie Ausgaben pro Kunde – schon minimiert sich Ihr Budget scheinbar. – Werfen Sie nun einen Blick in Ihre Berichte, Presse-Notizen und Präsentationen der letzten Zeit: Wie sind Sie mit Zahlen umgegangen? Was werden Sie künftig ändern? Bereiten Sie Ihre Texte und Statistiken am besten gleich vor!

Bildnachweis: Kaspars Grinvalds / stock.adobe.com

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