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Workaholics – Das steckt wirklich dahinter

Lesezeit: 2 Minuten Nahezu jeder kennt die Gefahren "klassischer" Suchtmittel wie Alkohol, Nikotin und Drogen. Aber auch Arbeit kann süchtig machen – oft mit genauso extremen Folgen wie bei einer Alkoholabhängigkeit. Das große Problem dabei: Viele Workaholics gelten nicht als süchtig oder krank, sondern genießen sogar sehr hohes Ansehen – zumindest im Anfangsstadium ihrer Sucht. So finden sich auch 5 weitere Mythen über Workaholics.

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Workaholics – Das steckt wirklich dahinter

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5 Mythen über Workaholics
Mythos 1: Workaholics sind das Beste, was einem Unternehmen passieren kann
Die Wahrheit: Ein Workaholic ist für jedes Unternehmen ein Problem. Denn er arbeitet zwar viel, erledigt aber die meisten Sachen nur noch sehr flüchtig, da er ständig unter extremen Zeitdruck steht. Außerdem neigen Workaholics zu sehr aggressivem und rücksichtslosem Verhalten. Das sorgt über kurz oder lang für eine massive Verschlechterung des Arbeitsklimas.
Mythos 2: Workaholics sind Macher
Die Wahrheit: Workaholics sind zwar ständig aktiv, produzieren aber häufig nur Quantität statt Qualität. Die Ergebnisse sind vor allem im Endstadium der Sucht oft völlig unbrauchbar. Wissenschaftliche Untersuchungen haben auch gezeigt, dass in Teams, die von einem Workaholic geleitet werden, oft nur Chaos herrscht.

Mythos 3: Workaholics lieben ihren Beruf
Die Wahrheit: Bei einem Workaholic sorgt die Arbeit dafür, dass Glückshormone ausgeschüttet werden. Und das klappt nur, indem – ähnlich wie bei einem Alkoholiker – die Dosis immer weiter steigt. Vielen Workaholics ist es daher auch völlig egal, was sie arbeiten. Hauptsache, sie arbeiten! Ein Workaholic arbeitet also nicht gerne, er muss arbeiteten.

Mythos 4: Ein Workaholic arbeitet, damit es anderen besser geht
Das Argument „Ich will, dass es meiner Familie gut geht!“ dient nur als Vorwand – auch, weil es sich schwer entkräften lässt. Tatsächlich interessieren sich Workaholics nur für sich selbst. Familie und soziale Kontakte treten völlig in den Hintergrund.

Mythos 5: Ein Workaholic kann seine Arbeit jederzeit reduzieren
Die Wahrheit: Bei einem Workaholic dreht sich alles nur um die Arbeit, auch wenn er nicht arbeitet. Er kann gar nicht mehr kürzertreten – selbst wenn er wollte. Ohne Arbeit leiden Workaholics unter Entzugserscheinungen. Mit Arbeit dagegen ist er glücklich und zufrieden – zumindest für den Moment.

Sprechen Sie einen Workaholic offen an
Lassen Sie sich von den 5 Mythen über Workaholics nicht blenden! Wenn Sie das Gefühl haben, ein Mensch in Ihrem Umfeld arbeitet zu viel, sprechen Sie ihn darauf an. Versuchen Sie aber nicht, einen Workaholic zu bekehren. Die meisten Süchtigen leugnen ihre Abhängigkeit sowieso. Vermitteln Sie Ihrem Gegenüber einfach Ihren ganz persönlichen Eindruck.

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