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Worauf Sie bei Online-Bewerbungen achten sollten

Lesezeit: 2 Minuten Immer mehr Unternehmen setzen auf die digitale Bewerbung: auf Online-Formulare und Online-Assessment Center. Viel Raum für Individualität bleibt da nicht. Doch wie kann man sich trotzdem von anderen bei einer Online-Bewerbung abheben?

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Worauf Sie bei Online-Bewerbungen achten sollten

Worauf Sie bei Online-Bewerbungen achten sollten

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Immer mehr Bewerbungsprozesse laufen digitalisiert ab und entsprechend standardisiert sind die Formate. Und wo kein Raum für Kreativität ist, entstehen dann weniger Fehler. Doch wie hebt man sich bei der Online-Bewerbung von anderen ab und vermeidet, dass die eigene Bewerbung nur Standards entspricht?

Worthülsen vermeiden und Kompetenzen belegen

Nur fachliches Know-how zu bieten, reicht nicht aus. Bewerber müssen auch menschlich überzeugen und ins Team passen. Allerdings sollte man vermeiden, die Bewerbung nur mit leeren Worthülsen zu versehen. Um positiv hervorzustechen, sollten Bewerber Phrasen stattdessen mit Inhalten füllen.

Wenn Sie Experte für das Rechnungswesen sind, schreiben Sie besser nicht, dass Sie sehr versiert im Rechnungswesen sind, sondern, dass Sie über Kenntnisse der Rechnungslegungsvorschriften nach HGB und IFRS verfügen und dass Sie gute Kenntnisse in SAP-FI haben.

Wer dagegen im Personalbereich arbeitet, könnte beispielsweise seine Freude im Umgang mit Menschen und sein Kommunikationsgeschick herausstellen. Und wer kommunikativ und kreativ ist, kann dies vielleicht mit einem eigenen Blog belegen.

Was Berufsanfänger ins Feld führen können

Auch Berufsanfänger, die noch nicht am Beispiel ihres letzten Jobs Teamfähigkeit oder Kommunikationsstärke belegen können, müssen sich bei der Online-Bewerbung nicht verstecken: Nebenjobs wie Trainer einer Jugendmannschaft, Leiter bei den Pfadfindern oder Kellnern im Cafe zeugen von praktischer Erfahrung, was Führungserfahrung, Organisationstalent oder die Fähigkeit, im Team zu arbeiten, angeht.

Warum sollten wir gerade Sie einstellen?

Auch wenn Bewerber heute längst keine Bittsteller sind, sollten sie die Frage beantworten können, warum das betreffende Unternehmen gerade sie einstellen sollte. Deshalb sollten Bewerber eine Beziehung zum Unternehmen und der ausgeschriebenen Stelle aufbauen. Plant das Unternehmen beispielsweise eine Erweiterung seines Geschäfts in China, könnte man seine Kenntnisse in Mandarin anführen oder den Schwerpunkt China in der Bachelor-Arbeit hervorheben.

Sich bei der Online-Bewerbung aus der Masse hervorheben

Beispielsweise können Bewerber auch deutlich machen, welchen persönlichen Bezug sie zum Unternehmen haben. Vielleicht wird Ihre Lieblingsschokolade im Haus hergestellt oder Sie fahren ein Auto, das vom Unternehmen hergestellt wurde? Oder Sie haben etwas über das Unternehmen in der Presse gelesen, was Ihr Interesse geweckt hat?

Dabei muss Ihr Aufhänger nicht zwangsläufig mit der aktuellen oder vergangenen Position zusammenhängen, sondern das Interesse kann zum Beispiel auch aus einer privaten Leidenschaft oder einem Ehrenamt resultieren.

Selbstmarketing ist wichtig

Ganz ohne Selbstmarketing geht es heute meist nicht mehr. Zwar sollten Bewerber durchweg ehrlich sein, doch müssen sie sich auch bestmöglich verkaufen. Und das funktioniert nicht immer ohne Übertreibungen. So sollte man bei der Einstufung der eigenen Fremdsprachenkenntnisse nicht zu zurückhaltend sein, sondern sich im Zweifelsfall in die nächsthöhere Kategorie einordnen. Gerade Frauen sind hier oft zu bescheiden.

Wichtig ist auch eine vernünftige E-Mail-Adresse ohne Fantasienamen und Zahlenangaben. Empfehlenswert ist zum Beispiel eine Adresse, die dem Muster vorname.nachname@provider.de folgt.

Bildnachweis: Kaspars Grinvalds / stock.adobe.com

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