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Woran Sie als Bewerber unzuverlässige Unternehmen erkennen

Lesezeit: 2 Minuten Oft währt die Freude über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch oder gar die Zusage eines Arbeitsvertrages nur kurz, weil sich der Arbeitgeber als unzuverlässig entpuppt. Wie Sie bestimmte Enttäuschungen vermeiden können und worauf Sie im Vorfeld achten sollten, um unzuverlässige Unternehmen erkennen zu können, lesen Sie im nachfolgenden Artikel.

2 min Lesezeit
Woran Sie als Bewerber unzuverlässige Unternehmen erkennen

Woran Sie als Bewerber unzuverlässige Unternehmen erkennen

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Selbstverständlich können Sie als Bewerber nicht alles vorausahnen, aber in manchen Fällen gibt es doch einige Indizien, dass Sie es mit einem Unternehmen zu tun haben, dass es mit der Zuverlässigkeit und getroffenen Zusagen leider nicht allzu genau nimmt. Woran Sie unzuverlässige Unternehmen erkennen können, lesen Sie im Folgenden.

Wie Sie sich richtig bewerben, erfahren Sie hier.

Indizien für die Unzuverlässigkeit eines Arbeitgebers

  • Angenommen, Sie haben sich in einem Unternehmen beworben, das seinen Hauptsitz in Bochum hat und Sie sollen in der Filiale in Dortmund tätig werden: Es ist kein gutes Zeichen, wenn Sie bei einer Einladung zum Vorstellungsgespräch nachfragen müssen, wo genau die Filiale ihren Sitz hat (sofern nicht in der Ausschreibung genannt) und Sie lediglich auf die Homepage verwiesen werden, um sich die Anschrift selbst rauszusuchen. Normalerweise teilt das Unternehmen Ihnen die Firmenadresse, an der das Gespräch stattfindet, von sich aus mit und verweist nicht einfach lapidar auf die eigene Homepage oder den Eintrag in den Gelben Seiten der jeweiligen Stadt.
  • Sie können unzuverlässige Unternehmen auch erkennen, wenn weder die Sekretärin noch weitere Mitarbeiter der Firma über das bevorstehende Vorstellungsgespräch informiert sind und Sie dann, obwohl Sie pünktlich zum vereinbarten Termin am gewünschten Ort waren, erst noch einmal woanders hinfahren müssen, weil der Anbieter den Termin mit Ihnen verschwitzt hat und nun keine Zeit hat, zum Gespräch zu kommen.
  • Ebenso schlecht ist es, wenn dem Unternehmen bereits Ihre vollständigen Unterlagen inklusive Zeugnisse vorliegen, diese aber noch einmal angefordert werden, damit sie an die jeweilige IHK oder andere zuständige Stellen weitergeleitet werden können.
  • Unzuverlässige Unternehmen erkennen Sie auch daran, wenn ein Termin zur Vertragsunterschrift mit Ihnen vereinbart wurde, aber zum angegebenen Zeitpunkt niemand in der Firma anzutreffen ist und Sie buchstäblich vor verschlossenen Türen stehen. Dies ist besonders ärgerlich, unabhängig davon, ob Ihr Anfahrtsweg zum Unternehmen fünf, fünfzig oder fünfhundert Kilometer betragen hat.
  • Wenn Ihnen trotz Zusage kein Arbeitsvertrag zugesandt wird und Sie bei etwaigen Nachfragen immer wieder vertröstet werden bzw. das Unternehmen für Sie überhaupt nicht mehr erreichbar ist, weder telefonisch noch per E-Mail noch auf anderem Weg, ist es schlecht.

Sie können natürlich nicht alles vorausahnen

Wenn sich das Unternehmen, das erklärt hat, Sie einstellen zu wollen, erst bei Vertragsunterschrift oder sogar erst nach Antritt des Arbeitsverhältnisses als unzuverlässig erweist, können Sie dies nicht in allen Fällen ahnen. Oft sind Arbeitnehmer aus allen Wolken gefallen, weil sie von ihrer Krankenkasse angerufen wurden, die seit Monaten keine Beiträge mehr zu Kranken- und Pflegeversicherung gesehen hat, obwohl diese Beträge in ihrer Gehaltsabrechnung korrekt ausgewiesen wurden.

Manchmal ist es sogar vorgekommen, dass die monatlichen Gehaltszahlungen ohne Verschulden des Arbeitnehmers wesentlich verspätet oder gar nicht erfolgt sind. Das alles können Sie natürlich nicht ahnen.

Die o. g. Punkte sind lediglich ein Richtwert dafür, wie Sie Enttäuschungen bereits vor Unterzeichnung eines Arbeitsvertrages vermeiden können. Manches stellt sich natürlich leider erst nach Antritt des Arbeitsverhältnisses als Täuschung heraus.

Bildnachweis: wutzkoh / stock.adobe.com

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