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Winterdienst: Worauf kommt es für Sie an?

Lesezeit: 1 Minute Der Winterdienst ist gesetzlich geregelt. Rutschunfälle stehen im Winter an der Tagesordnung. Sie als Sicherheitsfachkraft sind jetzt gefordert, alles Nötige zu tun, um Unfälle dieser Art im und um Ihr Firmengelände zu vermeiden. Aber auch die Unternehmensleitung ist zur Mitwirkung verpflichtet. Welche Vorschriften dabei gelten und worauf Sie achten müssen, das erfahren Sie in diesem Artikel.

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Winterdienst: Worauf kommt es für Sie an?

Winterdienst: Worauf kommt es für Sie an?

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Wenn uns wieder die kalte Jahreszeit fest im Griff hat, dann hat der Winterdienst wieder Hochsaison. Ob Sie den Winterdienst selbst durchführen oder an ein externes Unternehmen vergeben, spielt keine Rolle. Wichtig ist jedoch zu wissen, dass Sie bei einem Unfall aufgrund eines Versäumnisses Ihrerseits in die Pflicht genommen werden können.

Grundsätzlich sind Unternehmen und Privatpersonen verpflichtet, am Winterdienst mitzuwirken. Deshalb sind öffentliche Straßen, Gehsteige und Wege gemäß der Straßenreinigungsverordnung zu räumen und zu streuen. Das betrifft jedenfalls alle Besitzer der Grundstücke, die an den öffentlichen Gehsteigen und Straßen angrenzen.

Beachten Sie für den Winterdienst folgende Gesetze:

  • Straßenreinigungsgesetz
    Das Straßenreinigungsgesetz (StrReinG) regelt die Erfüllung der Verpflichtung staatlicher und kommunaler Stellen zum Winterdienst.
  • Die Verkehrssicherungspflicht
    Alle Gefahrenquellen müssen gesichert werden. Das bedeutet, dass die Sicherungspflicht im Straßenverkehr und auf Grundstücken oder in Gebäuden Anwendung findet.
  • Straßenreinigungsverordnung und Straßenreinigungssatzung
    Die Straßenreinigungssatzung ist für die jeweilige Stadt oder Gemeinde festgelegt. In dieser werden die durchzuführenden Arbeiten genau beschrieben. Unter anderem wird der Einsatz von Streumitteln, Räum- und Streuzeiten, räumlicher Umfang im Winterdienst, etc. geregelt.

Wie Sie sich auf den Winterdienst optimal vorbereiten

Stellen Sie Sich die folgenden Fragen:

  1. Ist Ihnen die örtliche Straßenreinigungssatzung bekannt?

  2. Existiert in Ihrem Unternehmen ein Wintereinsatzplan? Darin ist unter anderem der Bereitschaftsdienst geregelt und wer wann wo räumt und streut.

  3. Sind Ihnen die örtlichen Räumzeiten bekannt?

  4. Sind in Ihrem Unternehmen Schneeschaufeln und Besen vorbereitet?

  5. Haben Sie rechtzeitig Streumittel eingelagert?

  6. Besteht die Notwendigkeit eines eigenen Schneepfluges oder einer Schneefräse?

  7. Werden alle Wege zum Briefkasten und zu den Mülltonnen, sowie für Einsatzfahrzeuge freigehalten?

Fazit:

Nur wenn Sie optimal für den Winterdienst in Ihrem Unternehmen vorbereitet sind, bleiben Ihnen Unfälle aufgrund winterlicher Bedingungen und viele damit verbundene Unannehmlichkeiten erspart.

Bildnachweis: Astrid Gast / stock.adobe.com

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