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Wie wirkt sich das Berufsleben auf Jüngere aus?

Lesezeit: < 1 Minute Ja, es stimmt! Die jüngeren Arbeitnehmer zwischen 15 und 29 Jahren werden weniger oft krank geschrieben als der Durchschnitt der Beschäftigten. Aber, muss man sich dennoch nicht um sie kümmern? Erfahren Sie hier, wie das Arbeitsleben die junge Generation beeinflusst.

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Wie wirkt sich das Berufsleben auf Jüngere aus?

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Eine Studie der DAK mit dem Sozialforschungsinstitut IGES beweist, dass die jüngeren Arbeitnehmer mit 2,6 Prozent Fehlzeiten unter dem Durchschnitt der Beschäftigten mit 3,4 Prozent liegen. Auch schätzen sich diese selbst überwiegend als gesund ein. Dennoch lassen bestimmte Befunde und Diagnosen aufhorchen. Dabei fühlen sich viele der Jüngeren in ihrem Arbeitsplatz unterfordert! Deshalb gehört es zu meinen Empfehlungen, durch regelmäßiges Coaching und durch das Führen von Zielvereinbarungsgesprächen, Optionen für Job enrichment und job enlagement mit in das Beratungskalkül aufzunehmen

„Die Alten sind krank und die Jungen nicht“ ist ein Vorurteil

Wenn man die Krankheitsstatistiken der letzten Jahrzehnte verfolgt, stellt man zwar fest, dass mit zunehmenden Alter die Fehlzeitenquote geringfügig ansteigt, aber zu einer Spaltung zwischen Jung und Alt führt das nicht. Dabei weiß man nicht, wie gesund die Alten wären, wenn es flächendeckend gesundheitsfördernde Maßnahmen gäbe.

Gesundheit der Jüngeren: Hauptrisiko somatoforme Störungen

Während in der Gruppe der älteren Arbeitnehmer das Risiko eines Burnout-Syndroms steigt, stellt die DAK fest, dass 90 Prozent der jungen Arbeitnehmer „das Gefühl (haben) mehr leisten zu können, als im Job verlangt wird“. Meines Erachtens hängt dieses Gefühl des „Unterfordertwerdens“ auch mit den mittlerweile recht hohen Qualifikationen und den Erwartungen dieser Generationskohorte zusammen. Studienabschluss oder eine abgeschlossene Berufsausbildung sind keine Gewähr für hochwertige Tätigkeiten am Arbeitsplatz oder Führungsaufgaben.

Dieses Problem  führt zu der erstrangigen Diagnose sogenannter somatoformer Störungen bei den Jüngeren. Darunter werden Depressionen und Anpassungsstörungen verstanden.

Weitere Gesundheitsrisiken Jüngerer

Als „alarmierend“ empfinden die Autoren der Studie, dass ein Fünftel der jungen Erwachsenen bereits wegen Rückenschmerzen behandelt werden müssen und als „besorgniserregend“ wird konstatiert, dass bereits 6 Prozent der Population wegen Fettsucht und Bluthochdruck behandelt werden müssen.

Bildnachweis: Halfpoint / stock.adobe.com

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