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Wie wir uns selbst die Chancen im Social Media verbauen

Lesezeit: 2 Minuten Der Hype um Social Media ist 2010 ausgebrochen, und in 2011 geht es weiter. Der Kampf um Kontakt- oder Fanzahlen geht unermüdlich weiter. Doch wenn wir so weiter machen, zerstören wir selbst den neuen Kommunikationskanal Social Media.

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Wie wir uns selbst die Chancen im Social Media verbauen

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Social Media: Setzen Sie nicht auf Massenkommunikation
Wenn man sich gängige XING-Profile von angeblichen Netzwerkern anschaut, die weit über 5.000 Kontakte haben, kann man sich nur wundern, wie diese tatsächlich gepflegt werden. Nämlich gar nicht. Auch auf Facebook schmücken sich manche Unternehmen lieber mit Quantität, statt mit der Qualität. Manche setzen auch in Social Media auf Massenkommunikation.

Social Networks werden für die Generierung von Leads und für das Erringen von frischen Adressdaten missbraucht. Diese Firmen riskieren Abmahnungen und versenden, an daraus gewonnenen Kontakten, unerwünschte Werbung, ganz nach dem Motto: "Wo kein Kläger ist, ist auch kein Richter".

Hier zeigt sich das verzweifelte Auflehnen von den altertümlichen Denkweisen, "Spam sei nicht schlimm". Und weil dies nicht funktioniert, erhöhen solche Unternehmen lieber den Druck – nach innen zum Mitarbeiter und nach außen zum Kunden. Das Resultat – negative Werbewirkung, kein ROI, kein Kundenvertrauen und keine loyalen Mitarbeiter.

Zeiten der Vermassung sind vorbei
Es ist an der Zeit zu erkennen, dass die Zeiten der Vermassung vorbei sind. Statt die letzte Ecke der menschlichen Privatsphäre mit mobilen oder Internetwerbung zu belästigen, sollten Unternehmen sich viel lieber auf den Dialog im Social Media einlassen. Dieser Kommunikationskanal wird gerne als "Fütterungsmaschine" für Unternehmensdatenbanken missbraucht. Man schmückt sich mit zig Tausenden Adressen und glaubt die Büchse der Pandora entdeckt zu haben.

Social Media ist ein Dialogkanal
Social Media ist keine Adressdatenbank, sondern ein Dialogkanal. Unternehmen, welche die Möglichkeit auf einen ehrlichen und authentischen Dialog nicht heute wahrnehmen, werden die Zukunft nicht mehr erleben. Dar neue Kommunikationskanal bietet jedem die Chance für einen ehrlichen Austausch, für den Aufbau von Vertrauen und Kollaboration, für die Entwicklung neuer Ideen und für den Aufbau des Empfehlungsmarketings.

Bisher waren Bewertungsportale oder Blogs eher im B2C-Bereich üblich, aber durch XING und Facebook wird Social Media auch für Industrieunternehmen zunehmend notwendig. Der Grund ist, dass hier die beste Möglichkeit für den Aufbau von Vertrauen besteht.

Einer Deloitte Studie zufolge, aus dem Jahr 2010 ist für 83 Prozent der Befragten ein transparentes und ehrliches Verhalten der Unternehmen vertrauenserweckender als alles andere. Die Ertragsrate oder die Innovationsstärke sind längst nicht mehr die Träger von Vertrauen.

Social Media bietet genau diese Möglichkeit als Kommunikationskanal – authentisch und ehrlich in den Dialog mit den eigenen Kunden treten zu können. Die Möglichkeit langfristig das Vertrauen auszubauen ist der Schlüssel zum Erfolg. Denn ein stabiles Kundenvertrauen ist der Umsatztreiber schlecht hin. So eine Studie der Unternehmensberatung Congenii.

Laut Bericht in der HORIZONT.NET im November 2010 ist die Interaktions- und Dialogfähigkeit von Unternehmen eines der wichtigsten Instrumente zur Steuerung der positiven Erfahrung von Kunden entlang der Kontaktpunkte.

Wer Social Media als ehrliches und authentisches Instrument für sich und das eigene Unternehmen nutzt, wird punkten.

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