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Wie war die Honorarentwicklung 2005?

Lesezeit: 2 Minuten Wer sich für die Honorarentwicklung interessiert, der wirft am besten einen Blick auf die IT-Branche. Hier gibt es regelmäßig Untersuchungen über die aktuelle Honorarentwicklung bei Freelancern. Und - ebenso wie an der Börse - gilt auch die IT-Branche als Gradmesser für die Stimmung im Markt.

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Wie war die Honorarentwicklung 2005?

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Die schlechte Nachricht zuerst: Auf den ersten Blick sieht es bei der Honorarentwicklung düster aus. Nach einer aktuellen Studie der IT-Projektbörse GULP gehen die Honorare weiter zurück – und zwar nun schon im 5. Halbjahr hintereinander.

Verdienten die IT-Freiberufler im Februar 2002 im Schnitt noch 73 Euro pro Stunde, sind es jetzt durchschnittlich nur noch 64 Euro. Rund ein Drittel der Befragten müssen mit Honoraren unter 60 Euro leben, und rund 6 % versuchen mit Stundensätzen von weniger als 40 Euro zu überleben.

Bei genauerem Blick auf diese Honorarentwicklung zeigt sich aber: Diese Preisbrecher sind vor allem junge und unerfahrene Freiberufler. Und das heißt: Der durchschnittlich niedrigere Honrarsatz ergibt sich also zumindest teilweise aus den Dumpingpreisen, mit denen junge und unerfahrene Freelancer auf den Markt gehen. "Alte Hasen" können dagegen höhere und akzeptable Stundensätze durchsetzen. Die Unternehmen sind offenbar bereit, überdurchschnittliches Know-how auch angemessen zu honorieren.

Noch ein positives Signal bei der Honorarentwicklung:
Während die Honorare für Freelancer heruntergehen, steigen gleichzeitig schon die Gehälter der Festangestellten. Das Internet-Portal silicon.de meldet, dass jetzt erstmals seit vielen mageren Jahren die Löhne besonders für Entwickler wieder anziehen. Erfahrungsgemäß schlägt sich dies über kurz oder lang auch auf Honorarentwicklung für Freie durch.

Wenn sich – wie zu erwarten – die Verbesserung der Gehälter von Festangestellten auf andere Branchen ausweitet, könnte bald ein Ende des Abwärtstrends bei der Honorarentwicklung für Freelancer in Sicht sein. Am ehesten profitiert davon, wer Erfahrung und Know-how vorweisen kann. Das heißt für Sie:

1. Investieren Sie jetzt verstärkt in Ihre eigene Fortbildung. Verschaffen Sie sich zusätzliches Wissen und Fertigkeiten, über die Ihre Konkurrenten noch nicht verfügen.

2. Achten Sie darauf, dass Sie in Ihrer Außendarstellung Ihr Know-how und Ihre große Erfahrung als Problemlöser und Spezialist in den Vordergrund stellen, etwa durch Fallbeispiele auf Ihren Internet-Seiten oder durch eine eindrucksvolle Mappe. So beweisen Sie möglichen Auftraggebern, dass höhere Stundensätze bei Ihnen in guten Händen sind.

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