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Wie sollen sich Zulagen als Lohnerhöhung auswirken

Lesezeit: < 1 Minute Gewähren Sie Ihren Mitarbeitern übertarifliche Zulagen, sollten Sie in Ihren Arbeitsvertragsmustern eine Anrechnung von Tariflohnerhöhungen regeln. Das wird von der Rechtsprechung für zulässig gehalten (BAG, Az.: 5 AZR 354/03). Nehmen Sie einfach einen entsprechenden Vorbehalt in die Regelung auf, mit der Sie Ihren Mitarbeitern übertarifliche Zulagen gewähren. Haben Sie in Ihren Arbeitsverträgen keinen Anrechnungsvorbehalt vereinbart, müssen Sie unter Umständen die Tariflohnerhöhung und die übertariflichen Zulagen bezahlen.

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Wie sollen sich Zulagen als Lohnerhöhung auswirken

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Übertarifliche Zulagen
Den Anrechnungsvorbehalt sollten Sie so formulieren, dass sämtliche Tariflohnerhöhungen und die zweckgebundenen Zulagen, wie z. B. Erschwerniszulagen, erfasst werden.

Tariflohn zahlen oder nicht
Kommt es dann zu einer Erhöhung des Tariflohns, können Sie frei entscheiden, ob Sie diese zahlen oder aber auf übertarifliche Zulagen anrechnen. Das nachfolgende Muster einer Anrechnungsvereinbarung können Sie in Ihre Arbeitsverträge aufnehmen:

Musterformulierung:

(1) Der Arbeitnehmer hat Anspruch auf folgende übertarifliche Zulagen: …

(2) Tariflohnerhöhungen, gleich aus welchem Grund, werden automatisch auf die außertarifliche Zulage angerechnet. Dies gilt namentlich für eine Erhöhung der tariflichen Stundenentgelte sowie eine Erhöhung infolge einer Eingruppierung in eine höhere Entgeltgruppe, aber auch für Einmalzahlungen sowie zweckgebundene Zulagen.

(3) Die außertarifliche Zulage vermindert sich automatisch, ohne dass es einer entsprechenden Erklärung des Arbeitgebers bedürfte.

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