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Wie Sie Symbole als Decoder von Botschaften einsetzen können

Lesezeit: 2 Minuten Symbole sind Informationsbotschafter. Sie signalisieren uns klare Bedeutungen, ob wir das im Einzelfall wünschen, oder nicht! Symbole begleiten die ganze, vielseitige Menschheitsgeschichte, von Beschreibungen der Himmelskörper bis zu den Höhlenmalereien. Was im Zusammenhang mit Symbolen für den unternehmerischen Alltag außerdem noch interessant ist, beschreibt dieser Artikel.

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Wie Sie Symbole als Decoder von Botschaften einsetzen können

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Symbole regen unbewusst Schlüsselreize an

Im Neuromarketing transportieren Symbole die Botschaften, die wir automatisch lesen und deren Umsetzung wir angehen, ohne großartig zu überlegen, warum. Es geschieht sozusagen per Autopilot. Symbole regen uns also zu einem bestimmten Handeln oder zur Zurückhaltung an.

Unser Gehirn identifiziert aus eingehenden Informationen sofort erkennbare Symbole. Die darin befindliche Information wird automatisch entschlüsselt und steuert unser weiteres Verhalten. Denken wir beispielsweise an Warnsymbole oder Verkehrsschilder. Das hat erhebliche Konsequenzen für jede Art unseres Auftrittes nach außen.

Automatische und erlernte Symbole

Schon seit tausenden von Jahren tauschen wir Informationen über Symbole aus, wie die oben erwähnten Höhlenmalereien von vor 30.000 Jahren eindrucksvoll beweisen. Hier werden Deutungen und Bedeutungen für die Nachfahren festgehalten, wird Wissen transferiert, ohne Worte. Botschaften werden unbewusst entschlüsselt und kommen so über viele Generationen zum Einsatz. Beispiel: Schreckreflexe bei Angstsymbolen (Spinne/Schlange).

Die Wirkung von erlernten Symbolen macht sich nicht nur die Werbung zu eigen. Viele Symbole, die erlernt und anschließend verinnerlicht worden sind, verknüpfen wir automatisch mit Bewegungen oder Aktionen. Schaltet die Ampelanlage auf grün, geben wir Gas und fahren los, ohne zu überlegen. Ebenso verinnerlichen wir bestimmte Farbsymbole, die sich in der Werbung wiederholen, wie manche Logos eindrucksvoll beweisen.

Symbole bedienen gezielt Primärbedürfnisse

Symbole transportieren automatische Botschaften in unsere Bedürfniswelt hinein, so etwa das TÜV-Zertifikat. In diesem Fall ist die Botschaft die Bestätigung der Produkt- und Bedienungssicherheit, die uns als Anwender wiederum persönliche Sicherheit und damit die Befriedigung dieses wichtigen, elementaren Grundbedürfnisses gibt. Ebenso geht es mit dem Primärbedürfnis Hunger: Fahren wir mit Hunger auf der Autobahn, werden wir die Symbole bestimmter Schnellrestaurants nicht übersehen. Wir nehmen sie automatisch wahr!

Das Rabattsymbol: Immer noch nicht überstrapaziert!

Jeder kennt das mittlerweile ausgeleiert-überstrapazierte Rabattsymbol, das an jeder Ecke in Warenhäusern und auf nahezu jeder Schaufensterbeklebung zu sehen ist. Es soll den Jäger in uns wecken, unsere Instinkte nach Hetz, Jagd und Beutemachen ansprechen und zum Eintritt in das Geschäft oder Nähertreten an die Warenpräsenter mit anschließendem Kaufabschluss animieren.

Früher stand dieses Symbol für echte, meist saison-, also jahreszeitlich bedingte Rabatte und fand entsprechende Beachtung. Und, obwohl es nahezu ständig und überall zu sehen ist, tut es das auch heute noch! Heutzutage soll es eben auch ein günstiges Preis- Leistungsverhältnis signalisieren, und erreicht uns, garantiert!

Eindrucksvolle Symbole aus der Werbepraxis

Wir alle kennen die Werbung vom Profikoch im Studio, selbstverständlich mit Schürze, denn der steht für Kompetenz und muss es ja wissen! An anderer Stelle signalisieren Pferd und Reiten Freiheit, Seen im Sauerland stehen für die kristallene Klarheit der mit ihrem Wasser hergestellten Biere.

Marken, diese repräsentierende Markenlogos und die durch sie ausgelöste Begehrlichkeit sind eine hochprofessionelle Leistung der Werbefachleute und gleichzeitig ein gutes Beispiel für die Kraft der Symbolik von Zeichen. Hier ist es Wohlstand, dort ein trendy Image, das transportiert werden soll. Das gilt für Mode, Autos, Uhren, letzten Endes für Alles!

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