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Wie Sie mit Absagen auf Bewerbungen umgehen sollten

Lesezeit: 2 Minuten Wer sich um einen neuen Job bewirbt, muss in der Regel viele Absagen wegstecken. Experten raten, die zahlreichen Absagen nicht persönlich zu nehmen und sich nicht für das Scheitern haftbar zu machen. Manchmal liegt eine Absage an der jeweiligen Marktsituation, manchmal an der speziellen Situation in der Firma und manchmal auch an den eingesandten Bewerbungsunterlagen.

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Wie Sie mit Absagen auf Bewerbungen umgehen sollten

Wie Sie mit Absagen auf Bewerbungen umgehen sollten

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Manch ein Bewerber muss zahlreiche Absagen auf seine Bewerbungen einstecken. Doch wer 20, 30 oder gar mehr Absagen erhält, ohne jemals eine Einladung zum Vorstellungsgespräch zu erhalten, hat nicht nur Pech.

Zwar gibt es schwierige Märkte, wo zahlreiche Bewerber auf eine nur mäßige Nachfrage stoßen. Oder die Situation in einzelnen Firmen mag sehr speziell sein, so dass zum Beispiel ein Mann ein Frauenteam verstärken soll und alle weiblichen Bewerber deshalb abgelehnt werden. Aber das sind meist Einzelfälle.

Pro zehn Bewerbungen eine Einladung

Wer nicht als Faustregel im Schnitt auf zehn Bewerbungen eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhält, macht mit seinen Bewerbungen irgend etwas falsch. Entweder stimmt die Bewerbungsstrategie nicht oder die Bewerbungsunterlagen haben Mängel.

So kann es beispielsweise sein, dass das Anschreiben zu allgemein gehalten ist oder der Lebenslauf zu wenig auf die konkrete Stelle ausgerichtet war.

Im Anschreiben auf die Stelle eingehen

Im Anschreiben sollte der Bewerber konkret auf die in der Stellenausschreibung genannten Anforderungen eingehen und deutlich machen, inwieweit er diese erfüllt. Werden zum Beispiel bestimmte Berufserfahrungen vorausgesetzt, sollte man im Anschreiben auf diese eingehen.

Auch sollte man immer schreiben, warum man sich gerade für diese Firma entschieden hat. Nicht nur, weil dort gerade eine Stelle frei ist, sondern weil man genau bei dieser Firma auf dieser Stelle arbeiten möchte. Zumindest erhöht es die Chancen, wenn man dieses plausibel darlegen kann.

Natürlich kommt es auch auf die Qualifikation an. Spezialisten haben es oft schwerer als Generalisten, weil es für Spezialisten einfach weniger Stellen gibt. Besonders gute Chancen haben Berufe an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Diese sind momentan besonders gefragt.

Gefragt sind auch immer Ingenieure mit Zusatzkenntnissen in BWL. Eher schwer haben es dagegen BWLer ohne irgendwelche Spezialisierungen. Klassische BWL ist längst kein Selbstläufer mehr. Schließlich ist das Studienfach sehr beliebt.

Auch die Bewerbungsstrategie spielt eine Rolle

Passt Ihre Qualifikation zu den Stellen, auf die Sie sich bewerben? Letztlich muss Ihre Bewerbungsstrategie stimmig sein. Wer eine hohe Anzahl an Absagen erhalten hat und selber keine Anhaltspunkte für mögliche Ursachen findet, sollte seine Bewerbung einem Karriereberater vorlegen und mit diesem auch seine Bewerbungsstrategie besprechen.

Passt Ihre Berufserfahrung zu den Stellen, auf die Sie sich bewerben? Können Sie gute Zeugnisse vorweisen? Haben Sie Referenzen? Ist Ihr Lebenslauf stimmig und auf die angestrebte Stelle hin ausgerichtet? Dieses sind nur einige Fragen, die in einem solchen Gespräch Thema sein können.

Zwar ist die Mentalität in Deutschland, für Dienstleistungen auch einmal tief in die Tasche zu greifen, wenig ausgeprägt, doch lohnt es sich, für einen guten Karriereberater ein paar Hundert Euro auszugeben, denn schließlich geht es um Ihre Existenzgrundlage.

Adressen erfahrener Karriereberater finden Sie unter anderem im Internet.

Bildnachweis: stadtratte / stock.adobe.com

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