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Wie Sie Kontakte bei der Stellensuche effektiv nutzen

Lesezeit: 1 Minute In ihren Ratgebern zu Stellensuche und Bewerbung betonen sowohl Richard Nelson Bolles als auch Uta Glaubitz, dass man bei der Stellen- oder Berufssuche immer zwischen Kontakten zur Informationsgewinnung und zur Akquisition möglicher Stellen unterscheiden soll. Warum diese Vorgehensweise sinnvoll ist, lesen Sie im folgenden Artikel.

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Wie Sie Kontakte bei der Stellensuche effektiv nutzen

Wie Sie Kontakte bei der Stellensuche effektiv nutzen

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Wenn Sie sich zunächst über ein Unternehmen oder einen Beruf informieren möchten und es Ihnen gelungen ist, einen geeigneten Gesprächspartner aus dem gewünschten Unternehmen bzw. dem gewünschten Berufsfeld zu finden, der bereit ist, sich mit Ihnen zu unterhalten, sollten Sie deutlich machen, dass es Ihnen tatsächlich lediglich um Informationen geht.

Leider wurden solche informellen Gespräche jedoch von Arbeitsuchenden schon oft ausgenutzt, indem sie vorgegeben haben, lediglich Informationen haben zu wollen, um ihren Gesprächspartner dann jedoch auf einen Job festnageln zu wollen. Bei dieser Vorgehensweise ist die Gefahr jedoch sehr groß, dass Sie den Unmut Ihres Gegenübers wegen Vorspiegelung falscher Tatsachen auf sich ziehen.

Die Chancen, eventuell eines Tages in der Firma Ihres Gesprächspartners tätig werden zu können, sinken damit auf Null, da Sie sich durch eine derartige Vorgehensweise als unehrlich und unzuverlässig erweisen, auch wenn manche sich dies als Cleverness umdeuten mögen. Den Gegenbeweis, dass diese Form der Unehrlichkeit nichts mit Cleverness oder gar Intelligenz zu tun hat, tritt jedoch Ihr Gesprächspartner durch seine verständliche Verärgerung an.

Seien Sie kein Zeitdieb, wenn Sie lediglich Informationen wünschen

Wenn Sie Ihren potentiellen Gesprächspartner bitten, Ihnen lediglich maximal zehn Minuten seiner Zeit zur Verfügung zu stellen, machen Sie deutlich, dass Sie kein Zeitdieb sind, sondern sich an Ihre Vorgaben halten, indem Sie diese zehn Minuten Gesprächszeit in keinem Fall überschreiten. Anders sieht es aus, wenn Ihr Gesprächspartner Sie nach diesen zehn Minuten bittet, länger zu bleiben. Die Initiative für ein längeres Gespräch sollte jedoch eindeutig von ihm und nicht von Ihnen ausgehen.

Mögliche Fragen – teilweise auch für Vorstellungsgespräche geeignet

  • Wie sind Sie zu Ihrer Position gekommen?
  • Was reizt Sie besonders an Ihrer Stelle/Ihrem Beruf?
  • Was hätten Sie gerne über das Unternehmen gewusst, bevor Sie dort angefangen haben?
  • Welche Qualifikationen und Vorkenntnisse muss man für Ihren Beruf/Ihre Position mitbringen?

Bildnachweis: Monkey Business / stock.adobe.com

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