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Wie Sie Journalisten für Ihre Spendenprojekte gewinnen

Lesezeit: 2 Minuten Ihre Spendenprojekte werden umso erfolgreicher, wenn Sie in den Medien Journalisten für eine Unterstützung gewinnen können. Das ist kein einfaches Unterfangen – denn Journalisten arbeiten unter hohem Zeitdruck und werden täglich mit vielen Informationen und Anfragen konfrontiert. Wenn Sie Medien für Ihre Anliegen gewinnen wollen, sollten Sie daher die wichtigsten Regeln im Umgang mit ihnen beachten und richtig anwenden.

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Wie Sie Journalisten für Ihre Spendenprojekte gewinnen

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Damit Ihre Spendenprojekte auch Gehör und Unterstützung finden, haben wir einen 10-Punkte-Knigge für erfolgreiches Spendenmarketing im Umgang mit Journalisten für Sie zusammengestellt:
10 Tipps für erfolgreiches Spendenmarketing mit Journalisten:
  • Überlegen Sie genau, wen Ihre Meldung über Ihre Spendenprojekte interessiert.
    Es macht keinen Sinn, die Mitteilung über Ihr lokales Spendenprojekt an ein Blatt mit bundesweiter Verbreitung zu schicken.
  • Senden Sie Ihre Projektinformationen nicht einfach an den Chefredakteur.
    Überlegen Sie, für welches Ressort das Projekt interessant ist, und versuchen Sie, den Kontakt direkt dorthin aufzubauen.
  • Erst wenn Ihre Informationen per Brief, Fax oder Email verschickt wurden, nehmen Sie Kontakt mit der Redaktion auf.
    Wenn Sie telefonisch nachfragen, sollten Sie das vormittags, aber nicht vor 10 Uhr tun. Generell gilt, je später der Tag, umso hektischer das Redaktionsgeschäft.
  • Stellen Sie sich auf Nachfragen ein.
    Journalisten sind darin geschult, Informationen schnell und gezielt aufzuarbeiten – und das zu verschiedenen Themen. Sie können sich also im Detail nicht so gut auskennen wie ein Fachmann. Machen Sie sich auf Nachfragen gefasst und schütteln Sie nicht den Kopf, wenn Sie manches zu Ihrem Spendenprojekt erläutern sollen.
  • Seien Sie nicht verärgert, wenn Ihre Information oder ein Interview nicht berücksichtigt wird.
    Es gibt keine Veröffentlichungspflicht für Spendenprojekte. Ihre Presseinformationen sind Angebote für den Redakteur, die er als Arbeitsgrundlage benutzen kann.
  • Verlangen Sie nach einer Möglichkeit, den Text zur Veröffentlichung nochmals zu lesen, bevor er erscheint.
    Ob Radio-, Fernseh- oder Zeitungsbericht – gekürzt werden muss oft. Dabei kann es zu einer Verschiebung der Gewichte kommen. Nichts ist schlimmer als eine auf Missverständnissen beruhende, falsche Berichterstattung über Ihr Spendenprojekt.
  • Fragen Sie nach einem Produktionsauftrag.
    Wenn ein Journalist Sie selber um Auskunft bittet, muss er Ihnen 4 Fragen beantworten: Name, Redaktion, Form und Zeitpunkt des geplanten Beitrages. Ohne Produktionsauftrag, das heißt ohne konkrete Benennung seiner voraussichtlichen Berichterstattung, handelt es sich lediglich um ein Informationsgespräch. Wenn Sie den Journalisten nicht kennen oder ein besonders brisantes Thema Ihrer Spendenprojekte behandelt wird, müssen Sie nicht sofort Auskunft geben.
  • Geben Sie keine vertraulichen Hintergrundinformationen Ihrer Spendenprojekte.
    Spendernamen oder Ähnliches sind tabu. Ausnahmen können Sie nur dann machen, wenn Sie den Journalisten sehr gut kennen, schon mehrfach zusammengearbeitet haben und Sie auch nie eine Spur von Vertrauensmissbrauch  beobachtet haben. Und auch dann nur mit der klaren, unmissverständlichen Deklaration, dass diese Information vertraulich ist und keinen Niederschlag in der Berichterstattung finden darf.
  • Korrekturen sind erlaubt.
    Wenn Sie eine Information unter der Voraussetzung geben, dass Ihnen vor der Veröffentlichung noch einmal die Meldung vorgelegt wird, muss sich der Journalist daran halten. Beschränken Sie sich bei den Korrekturen auf sachliche Fehler.
  • Beachten Sie die Freiheit des Journalisten.
    Journalisten fragen direkter und unverblümt. Das hat nichts mit Aggressivität zu tun, sondern gehört zur Tagesarbeit, bei der auf klare Fragen Antworten gesucht werden. Auch unterschiedliche Bewertungen von Sachfragen und ihre unterschiedliche Darstellung zu Ihrem Spendenprojekt gehören zur Freiheit der Medien.

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