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Wie Sie Innovationen mit Abwehrstrategien schützen

Lesezeit: 2 Minuten Innovationen führen mitunter zu erheblichen Pioniergewinnen. Deswegen finden sich auch schnell Nachahmer, die Konkurrenzprodukte anbieten. Zum Schutz von Innovationen gibt es Abwehrstrategien, mit denen der Pionier seine Stellung am Markt langfristig verteidigen kann.

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Wie Sie Innovationen mit Abwehrstrategien schützen

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Durch Anstrengungen im Bereich von Forschung und Entwicklung können innovative Unternehmen enorme Erfolge erzielen. Allerdings sind diese Pioniergewinne häufig nicht dauerhaft, da Nachahmer in vielen Fällen schnell Konkurrenzprodukte anbieten. Es gibt allerdings Abwehrstrategien, mit denen sich eine gute Stellung am Markt langfristig verteidigen lässt.

Abwehrstrategien durch Patente

Die bekannteste Abwehrstrategie zum Schutz von Innovationen sind Patente. Diese werden für Erfindungen erteilt, die neu sind und sich kommerziell verwenden lassen. Dem Inhaber verleiht das Patent das Recht, anderen die Benutzung der Erfindung zu untersagen (Ausschließlichkeitsrecht). Der Patentinhaber kann seine Erfindung selbst verwenden oder Lizenzen vergeben.

Auch Marken können als Abwehrstrategie wertvolle Dienste leisten, denn durch Marken lassen sich ähnliche Produkte oder Dienstleistungen voneinander unterscheiden. Durch die Eintragung in das Markenregister wird es anderen Unternehmen verboten, die geschützte Marke für ähnliche Leistungen zu verwenden.

Abwehrstrategie durch Lizenzvergabe

Als Abwehrstrategie kommt die Lizenzvergabe schon deswegen in Betracht, weil sich mit den Lizenzgebühren zumindest ein Teil der hohen Forschungs- und Entwicklungskosten wieder ausgleichen lässt.

Um Lizenzen als Abwehrstrategie zum Schurz von Innovationen zu nutzen, sollte das Pionierunternehmen aber bedenken, dass Know-how auf den Lizenznehmer übergeht, und dieser sein Wissen für seine eigenen Vorteile und zum Nachteil des Lizenzgebers missbrauchen kann.

Abwehrstrategien durch niedrige Preise

Eine starke Stellung am Markt lässt sich umso besser verteidigen, je höher der eigene Marktanteil ist. Als Abwehrstrategie lässt sich dies nutzen, indem man bei einem preisempfindlichen Markt die Preise so niedrig wie möglich ansetzte. Die niedrigen Preise führen zu einer schnellen und starken Erhöhung des Absatzvolumens. Dies wirkt sich positiv auf die Stückkosten aus, sodass mit steigendem Absatzvolumen weitere Preissenkungen möglich sind.

Abwehr durch gezielte Informationsstreuung

Werden potenzielle Kunden und Absatzmittler vor der Markteinführung eines neuen Produktes gezielt informiert, so lassen sich unter Umständen ab dem Produktionsbeginn relativ schnell hohe Stückzahlen realisieren, sodass die Gewinnschwelle früh erreicht wird.

Allerdings sind mit dieser Abwehrstrategie zum Schutz von Innovationen auch gewissen Risiken in Kauf zu nehmen, denn über "Umwege" kann auch der Wettbewerb früh von den Neuerungen erfahren.

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