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Wie Sie Ihren inneren Schweinehund in den Griff bekommen

Lesezeit: 2 Minuten Die meisten Aufgaben lassen sich ohne großen Aufwand erledigen, aber einige sind immer darunter, bei denen sich bei Ihnen alle Nackenhaare sträuben. Wenn möglich machen Sie einen großen Bogen darum oder schieben sie auf die lange Bank.

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Wie Sie Ihren inneren Schweinehund in den Griff bekommen

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Dann kommt Ihnen das Knurren Ihres inneren Schweinehundes sehr gelegen. Wie Sie ihn im Zaum halten, zeigen die folgenden Empfehlungen.

Lassen Sie Ihren inneren Schweinehund neue Erfahrungen machen

Und sei es nur die Erfahrung, dass Ihr Frust über die eine bestimmte Aufgabe gar nicht angebracht war, weil sie sich doch relativ leicht erledigen lässt, wenn Sie sich erst mal dazu durchgerungen haben. Und insofern lernt Ihr innerer Schweinehund dazu. Ist diese Erfahrung positiver als die bisherige, stellt Ihr Gehirn neue Nervenverbindungen her und Sie und Ihr innerer Schweinehund lernen, dass Sie in Bezug auf neue oder immer wiederkehrende Projekte auch anders reagieren können.

Um das auszuprobieren eignet sich ein ganz einfacher Trick: Sie überlegen nicht lange hin und her, sondern fangen einfach an. Und zwar mit einem ersten kleinen Schritt. Ist der getan, ist das wichtigste Hindernis beseitigt, denn aus Grübeln wird eine Aktivität und Sie kommen in Bewegung. Noch effektiver wird Ihr Bemühen unterstützt, wenn Sie Ihrem inneren Schweinehund eine Belohnung nach getaner Arbeit versprechen, denn er liebt genau die. Also tun Sie sich und ihm diesen Gefallen. Er wird weniger knurren, Sie erledigen unliebsame Aufgaben leichter und sparen so Zeit.

Manchmal ist Aufschieben gar nicht so schlecht

Ob eine Aufgabe sinnvoll ist oder nicht – Ihr innerer Schweinehund lässt nur allzu gerne Ablehnung oder Zweifel aufkommen. Und das allein deshalb, weil er schon oft die Erfahrung gemacht hat, dass derlei Vorhaben Sie nicht vom Hocker reißen sprich Begeisterung auslösen. Typische Selbstgespräche lauten in einem solchen Fall etwa "Das macht doch überhaupt keinen Spaß" oder "Da habe ich jetzt gar keinen Bock drauf".

Diese Einstellung trägt dann dazu bei, dass Sie sich viel leichter ablenken lassen, anderen Dingen Vorrang geben oder Kleinigkeiten auf einmal viel länger als sonst dauern. Und schon fehlt für die eigentliche Aufgabe die Zeit. Ihr innerer Schweinehund hilft Ihnen in solchen Fällen dabei, Dinge zu unterlassen, die Sie (im Moment) auch nicht tun wollten. Warum?

Weil auch ein Vermeidungsverhalten für das Gehirn einer Belohnung gleichkommt. Und Ihr Gehirn mag Belohnungen über alles. Also schieben Sie ruhig mal das eine oder andere Mal auf und vertagen Sie die Angelegenheit auf einen für Sie besseren Zeitpunkt.

Lassen Sie sich auf Ihren inneren Schweinehund ein

Wenn Sie Ihren inneren Schweinehund genauer beobachten werden Sie feststellen, dass er schnell und effektiv lernt. Alles, was sich als positiv erwiesen hat, behält er bei. Der Rest wird  vergessen oder ignoriert. Daraus erklärt sich, dass Sie in einer Situation ziemlich rasch zweifeln können ("Ob das wohl funktioniert?") oder auf der anderen Seite Ängste einfach beiseite schieben ("Das wird schon gut gehen!"). Tun Sie sich selbst einen Gefallen und ignorieren Sie die Warnungen Ihres inneren Schweinehundes nicht einfach.

Prüfen Sie lieber seine Einwände genauso wie seine Zustimmung. Warum hat er sich so und nicht anders entschieden? Vielleicht ist die Situation, in der Sie sich gerade befinden, nicht mit der aus früheren Zeiten vergleichbar? Gibt es bei genauerer Betrachtung vielleicht überzeugende Argumente für ein anderes Verhalten? Kurz gesagt: Achten Sie auf Ihren inneren Schweinehund und nehmen Sie seine Reaktionen ernst.

Viel Erfolg beim Umsetzen!

Ihr Burkhard Krupa (Experte für Zeitmanagement)

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