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Wie Sie ein Wettbewerbsverbot richtig einsetzen

Lesezeit: < 1 Minute Den Wechsel eines Mitarbeiters zur Konkurrenz können Sie verhindern, indem Sie im Arbeitsvertrag ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot vereinbaren. Das ist für bis zu 2 Jahre zulässig, sofern Sie dem Mitarbeiter in dieser Zeit mindestens die Hälfte der zuletzt bezogenen Vergütung zahlen (Karenzentschädigung).

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Wie Sie ein Wettbewerbsverbot richtig einsetzen

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Das

  • es die Tätigkeit in ganz Deutschland untersagt, obwohl Sie nur beispielsweise in Bayern tätig sind, oder
  • die Gefahr der Weitergabe von Geschäftsgeheimnissen oder des Einbruchs in den Kundenstamm nicht besteht.
  • Wichtig: Sie müssen sich bereits bei der Einstellung verpflichten, die teure Karenzentschädigung zu zahlen, denn später wird Ihr Mitarbeiter dem Wettbewerbsverbot kaum noch zustimmen. Da Sie bei der Einstellung in der Regel noch nicht wissen, ob Sie das Wettbewerbsverbot bei der Trennung wirklich brauchen, könnten Sie versucht sein, sich die Entscheidung durch geschickte Formulierung offen zu halten. Davon ist jedoch dringend abzuraten. Denn alle diese Klauseln machen das Wettbewerbsverbot unverbindlich. Die Entscheidung, ob Ihr Mitarbeiter sich daran halten will oder nicht, liegt dann wiederum in seiner Hand. Vermeiden Sie diese Formulierungen unbedingt:

    • Im Falle einer Kündigung kann die Firma auf die Wettbewerbsklausel verzichten. Die Entschädigung entfällt dann.
    • Die Firma behält sich die Möglichkeit vor, ein Wettbewerbsverbot auszusprechen.

    Besser Sie lösen das Problem so:

    • Vereinbaren Sie, dass das Wettbewerbsverbot erst ab einer bestimmten Beschäftigungsdauer bei Ihnen gilt. Denn von neuen Mitarbeitern geht meist noch keine Gefahr aus.
    • Verzichten Sie vor Beendigung des Arbeitsverhältnisses – also vor Ablauf der Kündigungsfrist – durch schriftliche Erklärung auf das Wettbewerbsverbot. Die Karenzentschädigung müssen Sie dann nur bis zu einem Jahr nach Abgabe der Erklärung zahlen.

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