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Wie Sie auf eine überhöhte Rechnung richtig reagieren

Das ist Ihnen bestimmt auch schon passiert: Ein Lieferant erbringt seine vereinbarte Leistung, schickt Ihnen danach aber eine völlig überhöhte Rechnung. Darin sind Waren abgerechnet, die Sie nicht bestellt haben oder Dienstleistungen, die Sie nicht bezahlen wollen, weil sie mangelhaft sind oder es andere Preisabsprachen gab. Lesen Sie, wie Sie auf eine überhöhte Rechnung optimal reagieren.

Wie Sie auf eine überhöhte Rechnung richtig reagieren

Vorsicht: Überhöhte Rechnung
Wenn Sie eine vermeindlich überhöhte Rechnung nicht begleichen, kann der Lieferant von Ihnen Verzugszinsen fordern – zumindest auf den berechtigten Teil der Rechnung, so der Bundesfinanzhof (BFH) in einem Urteil vom 12. Juli 2006 (Aktenzeichen: X ZR 157/05). Das ist zulässig, wenn

  • Sie die überhöhte Rechnung nicht innerhalb einer in der Rechnung angegebenen Zahlungsfrist vollständig begleichen oder
  • auf eine Mahnung des Lieferanten nicht reagieren.

Kontrollieren Sie erhaltene Waren also direkt, wenn Sie sie bekommen. Schicken Sie dem Lieferanten bei Beanstandungen eine Mängelrüge und überweisen Sie den gekürzten Rechnungsbetrag. Folgende Formulierung bietet sich für eine Mängelrüge an:

"Am … haben Sie mir/uns per Post in der Lieferung Nr. ABC/123, unter anderem fünf Brillengestelle Marke Z geliefert. Bei der Eingangskontrolle habe ich festgestellt, dass die fünf Gestelle der Marke Z nicht bestellt waren. Ich kürze den Rechnungsbetrag um … € und zahle lediglich … €."

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