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Wie gehen Sie mit Preisvergleichern um?

Lesezeit: 2 Minuten Inzwischen rechnet im Grunde jeder Anbieter damit, dass seine Preise via Internet verglichen werden. Als Hersteller gegenüber dem Handel oder direkt dem Endgebraucher. Als Händler in der Kommunikation mit den End-Abnehmern. Entsprechend werden Preis-Argumente immer wichtiger.

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Wie gehen Sie mit Preisvergleichern um?

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Gerät 12 € billiger?

Beispiel aus eigenem Erleben: Ich bin auf der Suche nach einem Kombi-Gerät Elektro-Rasierer und Bart-Trimmer für den "3-Tage-Bart". Denn es nervt mich, immer zwei Geräte zu haben, auch für unterwegs. Hurra, ich werde fündig. Doch bei meinem eigentlichen Händler Prio 1 für derlei Geräte stelle ich fest, der verlangt 12 € mehr als mehrere andere Online-Anbieter. Immerhin ca. 15 Prozent macht das aus, 1/7: statt für 84 € dort kriege ich´s anderswo für 72 €!

Und das gleich doppelt, via Amazon und eBay. Beide möchte ich meiden, da bin ich ganz ehrlich, vielmehr den "örtlichen Einzelhandel" bevorzugen, allerdings: via online. Nun, ich frage nach, per E-Mail:

So reagierte der Anbieter:

„Die ausgewiesenen Preise sind derzeit gültig und aktuell. Wie Ihnen sicher selbst auch aus dem Geschäftsleben bekannt ist, kann man als Einzelhändler nicht immer mit allen Produkten der günstigste Anbieter auf dem gesamten Markt sein. Wenn Sie jedoch unser gesamtes Warensortiment mit dem anderer Anbieter vergleichen, werden Sie sicher feststellen, dass unsere Preisgestaltung für den Verbraucher recht günstig ist. In unserem Online-Shop finden Sie unser komplettes Sortiment, immer die neuesten Angebote, tagesaktuelle Preise und noch vieles mehr.“

Klar, der Anbieter möchte vermeiden, künftig von mir immer mal wieder darauf angesprochen zu werden. Und bei E-Mails wäre es noch dazu möglich, derlei rund zu streuen. Doch was ich wie in seinem Online-Shop finde – ganz ehrlich, meine Anfrage war eine andere. Was hätte ich erwartet – was würden Sie erwarten, an meiner Stelle?

Und wie gehen Sie mit derlei Anfragen/Beschwerden um?

Immerhin ist dieser Kunde offenbar gewillt, eben das zu bleiben: Ihr Kunde. Sonst hätte er schlicht gleich die anderen Quellen nutzen können, oder? Wie also könnten Sie so reagieren, dass ich als Ihr Kunde mich wertgeschätzt fühle – und hoffentlich tatsächlich bei Ihnen kaufe?

Variante 1: Anruf, immerhin waren alle meine Daten angegeben. Und Absprache, ausnahmsweise via Gutschein-Code die Differenz erstattet zu kriegen. So etwas bietet XYZ nämlich an, Gutscheine.

Variante 2: Einmalige Ausnahme für Sie als guten Kunden – wir liefern zum selben Preise. Verstehen Sie bitte, dass künftig etc. pp.

Variante 3: Wir liefern, Sie erhalten Gutschein – den Sie allerdings erst später einlösen können. Hätte ich auch akzeptiert, wohl wissend: Tja, jetzt hat er mich gefangen. Ich profitiere erst, wenn ich wieder bestelle. Das würde ich geschickt nennen! Und Sie?

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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