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Wie die Pisa-Studie Deutschland verändert hat

Lesezeit: < 1 Minute Kaum werden die Ergebnisse der Pisa-Studie 2009 veröffentlicht, in der Deutschland zwar ein besseres Ergebnis als beim letzten Mal, aber wieder "nur" Mittelmaß bescheinigt wird, treten die ersten Kritiker auf den Plan. So urteilt der Erziehungswissenschaftler Hans Brügelmann über die Pisa-Studie: "Ihre Erträge werden überbewertet, ihre Nebenwirkungen dagegen unterschätzt." Doch wie sind die tatsächlichen Auswirkungen?

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Wie die Pisa-Studie Deutschland verändert hat

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Die Kritik: In der Pisa-Studie werden einseitig nur Zahlen betrachtet
Laut ihren Kritikern basiere die Pisa-Studie einseitig auf Zahlen, die statistisch zu grob aufbereitet seien, um sämtlichen Einflussfaktoren im Bildungswesen gerecht zu werden. Außerschulische Faktoren würden außer Acht gelassen werden, z. B. soziale und wirtschaftliche Bedingungen. Von daher seien Schlussfolgerungen aus der Studie nur mit Vorsicht anzustellen.

Die Sensation steckt im Detail
Doch die Kritik übersieht einige wesentliche Punkte. Seitdem die erste Pisa-Studie im Jahr 2000 international durchgeführt wurde, hat sich einiges getan. Auch wenn sich Deutschland nur um wenige Prozentpunkte verbessert hat, ist dies eine enorme Leistung. Doch die große Sensation ist, dass es Deutschland tatsächlich geschafft hat, die Leistungen der leistungsschwächsten Schüler zu verbessern, während das Niveau der leistungsstärksten Schüler sich nicht verschlechtert hat.

Experten ziehen eine positive Bilanz der Pisa-Studie
Auf der Fachtagung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) und der Gesellschaft zur Förderung Pädagogischer Forschung (GFPF) kommen ca. 250 Bildungsexperten zu einem positiven Urteil:

In den 10 Jahren der Pisa-Studie ist nicht nur das Bewusstsein für die zentrale Bedeutung der Bildungspolitik und deren Förderung gestiegen. Durch großes Engagement und Investition in Qualität konnte zudem eine kontinuierlich positive Entwicklung erreicht werden.

Fazit: Die Pisa-Studie ist nicht nur ein reines Evaluations-Instrument. Sie hat dem Bildungswesen in Deutschland in den letzten Jahren die nötige Beachtung gesichert.

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