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Widerspruch gegen Prüfungsergebnis: Ist das möglich?

Lesezeit: < 1 Minute Einer Ihrer Auszubildenden will gegen die Note in einem der Fächer der Abschlussprüfung Widerspruch einlegen. Ist ein Widerspruch gegen ein Prüfungsergebnis möglich, obwohl der Auszubildende bei der Prüfung nicht durchgefallen ist? Wenn ja, widerspricht er dem Prüfungsergebnis selbst oder müssen wir uns als Ausbildungsbetrieb beteiligen? Müssen dabei bestimmte Fristen beachtet werden?

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Widerspruch gegen Prüfungsergebnis: Ist das möglich?

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Ein Prüfungsergebnis anfechten?
Selbstverständlich ist es möglich, einem Prüfungsergebnis zu widersprechen. Das Einlegen von Widerspruch kann auch gegen ein einzelnes Prüfungsergebnis mit einer einzeln ausgewiesenen Note erfolgen, wenn das entsprechende Prüfungsergebnis eine hohe Bedeutung zum Beispiel für die Gesamtnote hat. Der Widerspruch muss gegenüber der zuständigen Stelle (z.B. der Kammer) und vom Auszubildenden persönlich erfolgen.
Im eher seltenen Fall der Minderjährigkeit müssen die Eltern des Auszubildenden den Widerspruch unterschreiben.

Fristen

Ist dem Prüfungsbescheid eine Widerspruchsbelehrung beigefügt, muss der Widerspruch innerhalb der darin geltenden Frist (z.B. ein Monat nach Zustellung des Bescheids) eingelegt werden. Fehlt die Belehrung, dann besteht die Widerspruchsfrist ein Jahr ab Zustellung des Prüfungsergebnisses.

Bei welcher Prüfung kann gegen das Prüfungsergebnis Widerspruch eingelegt werden?
Abschlussprüfung
Widerspruch gegen das Prüfungsergebnis ist prinzipiell möglich
Zwischenprüfung
Widerspruch gegen das Prüfungsergebnis ist nicht möglich
Erster Teil einer gestreckten Abschlussprüfung
Gesonderter Widerspruch gegen diesen Teil der Abschlussprüfung ist nicht möglich.

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