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Wetterfühligkeit und Arbeitsunfälle: Welches Risiko besteht hier?

Lesezeit: 2 Minuten Das Wetter beeinflusst oft unser Gemüt. Bei einer bestimmten Wetterlage einen Arbeitsunfall zu erleiden, hängt nicht nur von unserem körperlichen Wohlbefinden ab. Welches Risiko besteht bei Ihnen wirklich, wenn Sie wetterfühlig sind? Wie wirkt sich das Wetter auf Ihre Stimmung aus? Welche Zusammenhänge dabei wirken und wie Sie sich darauf einstellen können, das lesen Sie im folgenden Artikel.

2 min Lesezeit
Wetterfühligkeit und Arbeitsunfälle: Welches Risiko besteht hier?

Wetterfühligkeit und Arbeitsunfälle: Welches Risiko besteht hier?

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Wenn es im Freien trübe ist, so kann sich das schon auf unser Gemüt auswirken. Wenn die Sonne scheint, so sind wir auch gut aufgelegt. Über den Wahrheitsgehalt dieser beider Aussagen kann sicher lange diskutiert werden. Viele Menschen sind davon überzeugt, dass das Wetter einen entscheidenden Einfluss auf unser Wohlbefinden haben kann. Aber stimmt das tatsächlich?

Welche Zusammenhänge gibt es?

Immer wieder gibt es Studien darüber, ob das Wetter wirklich Einfluss auf unsere Stimmung und die Häufigkeit von Arbeitsunfällen nimmt. Beispielsweise gibt es eine Studie vom niederländischen Psychologen Marcus Huibers, der eine Studie an über 14.000 Versuchspersonen durchführte. Diese Studie ergab, dass es keinen Zusammenhang zwischen schönem oder schlechtem Wetter und dem jeweiligen Gemüt gäbe.

Tatsächlich gibt es aber einen Zusammenhang zwischen sonnigem Wetter und einer guten Stimmung. Zuständig dafür ist das Hormon Serotonin. Dieses wird bei Lichteinwirkung vermehrt vom Körper erzeugt. Serotonin wird oft auch umgangssprachlich als „Glückshormon“ bezeichnet. Außerdem hat der Mensch bei sonnigem Wetter das Bedürfnis, sich vermehrt im Freien aufzuhalten, was wiederum zur Stimmungsaufhellung beiträgt.

Wetterfühligkeit – woher sie kommt und wie sie wirkt

Grundsätzlich ist zu bemerken, dass Menschen die gesund sind und viel Sport betreiben, weitaus weniger wetterfühlig sind, als ältere oder unsportliche Personen. Aber auch Menschen mit Übergewicht haben ein höheres Risiko und sind weitaus mehr wetterfühlig. Wenn das Wetter trübe ist, so kann sich durchaus auch unsere Stimmung eintrüben. Es werden vom Körper keine Glückshormone ausgeschüttet – es sei denn, er betreibt gerade Sport.

Der Mangel an Licht ist auch oft der Grund für eine Winterdepression. Depressivere Menschen arbeiten langsamer und sind vielfach unkonzentriert. Das kann auch schon mal zu einem Arbeitsunfall führen.

Beispielsweise fühlt man sich bei einem schwülen oder heißen Wetter auch nicht wohl. Das kann schon mal zu einem Konzentrationsmangel oder einer körperlichen Überanstrengung führen. Besonders übergewichtige oder unsportliche Menschen sind davon betroffen. Viele Menschen haben auch Kopfschmerzen, wenn zum Beispiel Fön-Wetter herrscht. Aber auch wenn sich Schnee ankündigt, kann das schon bei bestimmten Personen zu Unpässlichkeiten oder Schmerzen an verschiedenen Körperstellen führen.

Gehören Sie auch zur Risikogruppe? Stellen Sie sich die folgenden Fragen:

  • Betreiben Sie wenig oder gar keinen Sport?
  • Haben Sie Übergewicht?
  • Sind Sie älter als vierzig?
  • Ernähren Sie sich ungesund?
  • Schlafen Sie wenig?
  • Sind Sie oft unkonzentriert?
  • Sind Sie Raucher?
  • Trinken Sie regelmäßig Alkohol?
  • Haben Sie öfters Kreislaufprobleme oder wird Ihnen schwindlig?
  • Haben Sie öfters Kopfschmerzen?

Wenn Sie mindestens vier von den zehn Fragen mit „ja“ beantwortet haben, so zählen Sie zur Gruppe mit dem höchsten Risiko, durch Wetterfühligkeit bei Ihrer Arbeit oder in Ihrer Freizeit beeinträchtigt zu sein.

Bildnachweis: New Africa / stock.adobe.com

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