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Wertewandel und Gesundheit: Konsequenz für die Personalentwicklung

Lesezeit: < 1 Minute Soziale Ungleichheit gilt als Indikator für Gesundheitsgefährdungen. Aber führen nicht der beschleunigte Wertewandel und die Kreuzung von sozialen Milieus zu weniger eindeutigen Ergebnissen?

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Wertewandel und Gesundheit: Konsequenz für die Personalentwicklung

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Gesellschaften mit einem stabilen und nachhaltigen Gesundheitssystem gelten als potential leistungsstark und wohlhabend. Das wird auch in den von der OECD zusammengefassten Statistiken der EU-Länder deutlich, wo auch die Lebenserwartung der Bürger aus den neu aufgenommenen Ländern stieg.

Für das Personalmanagement, der Personalentwicklung und für das Sozial- und Bildungsmanagement ist auch besonders wichtig, welche Personengruppen im Betrieb von Gesundheitsgefährdungen und Krankheiten betroffen sind; denn auch Gesundheitsförderung ist ein wichtiger Part des Personalmanagements.

Dimensionen gesellschaftlicher Ungleichheit und Gesundheit
In der traditionellen Forschung gesellschaftlicher Ungleichheiten bedient man sich der relevanten Dimensionen wie materieller Wohlstand, Macht, Prestige und Bildung. Mit diesen sozialen Dimensionen ließen sich recht gut Zusammenhänge mit den gesundheitlichen Gefährdungen korrelieren und beschreiben.

Zu den mittlerweile dauerhaft durch verschiedene Daten von sozio-ökonomischen Panels und Einzeluntersuchungen bestätigten Tatsachen gehören, dass sich die Lebenserwartungen zwischen Personen mit niedrigem Einkommen und Personen mit höherem Einkommen deutlich unterscheiden. Außerdem sind Personen mit einem niedrigen sozialen Status deutlich häufiger von Herz-Kreislauferkrankungen, Depressionen, Lungenkrebs und Diabetes betroffen als Personen mit höherem sozialem Status.

Wie beeinflusst der Wertewandel die gesellschaftliche Ungleichheit?
Aber schon an der aktuellen wissenschaftlichen Befundlage zu psychosozialen Problemen und Störungen erkennen wir, dass es kaum einen kausalen Zusammenhang gibt. Meines Erachtens wird die sozialepidemiologische und medizinsoziologische Forschung noch einmal zukünftig dadurch erschwert, weil durch zunehmende Wertepluralität nicht mehr eindeutige Zuordnungen zu bestimmten Schichten vorgenommen werden können.

In den letzten zwei Jahrzehnten haben sich nach den empirischen Erkenntnissen der Wertewandelforschung die unterschiedlichen Milieus und Cluster weiter ausdifferenziert und deutlich erhöht. In den meisten Clustern gibt es Überschneidungen. Allerdings existieren in den verschiedenen Clustern immer noch unterschiedliche Vorstellungen zur individuellen Gesundheitsvorsorge.

Auch wenn es kompliziert ist, auch in einem Betrieb lassen sich unterschiedliche Cluster wie Traditionsverwurzelte, Personen mit bürgerlichen Wertevorstellungen oder moderne Performer bilden. Auf sie zugeschnitten lassen sich optimale Konzepte der Personalentwicklung, aber auch der Gesundheitsförderung entwickeln. 

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