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Werbung mit Preisempfehlungen: Kehrtwende in der Rechtssprechung

Lesezeit: < 1 Minute Bislang gab es bei Werbungen mit Preisempfehlungen eine sehr strenge Auslegung der aktuellen Rechtssprechung: Nur wenn Sie ausdrücklich und mit Bezug auf die „unverbindlichen Preisempfehlungen des Herstellers“ warben, war das juristisch einwandfrei. Das hat sich nun geändert.

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Werbung mit Preisempfehlungen: Kehrtwende in der Rechtssprechung

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Werbung mit Preisempfehlungen
Das Wörtchen „unverbindlich“ ist überflüssig. Ein jüngst veröffentlichtes Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) führt hier zu einer deutlichen Liberalisierung: Ab sofort ist auch Werbung mit Slogans wie „empfohlener Verkaufspreis“ oder „empfohlener Verkaufspreis des Herstellers“ wettbewerbsmäßig (BGH, Urteil vom 07. Dezember 2006, Az.: I ZR 271/03). Das Adjektiv „unverbindlich“ sowie der Hinweis auf den Hersteller müssen bei Werbung mit Preisempfehlungen nicht mehr zwingend auftauchen.

Die Urteilsbegründung spricht für einen gesunden Menschenverstand der Richter und ist so einfach wie eindeutig: Denn, so argumentierten die Richter, „(…) dem informierten, angemessen aufmerksamen und verständigen Durchschnittsverbraucher ist bekannt, dass Preisempfehlungen üblicherweise vom Hersteller ausgesprochen werden und unverbindlich sind.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

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