Businesstipps Marketing

Werberecht: Werbung und Rabatte auf „Phantomware“ sind verboten

Lesezeit: < 1 Minute Ein beliebtes Mittel, um Kunden anzulocken, sind Preisnachlässe - und das nicht erst, seitdem Geiz geil ist. Aber Achtung: Auch bei Rabattierungen sind Regeln zu beachten, wenn Sie nicht mit dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) in Konflikt geraten wollen.

< 1 min Lesezeit

Werberecht: Werbung und Rabatte auf „Phantomware“ sind verboten

Lesezeit: < 1 Minute
Nach § 3 UWG handelt es sich beispielsweise um verbotene "Lockvogelwerbung", wenn Unternehmen in Anzeigen, Spots oder anderen Werbemaßnahmen mit einzelnen, besonders preisgünstigen Produkten werben, um Kunden überhaupt erst in das Ladenlokal zu locken, wo die beworbenen Artikel aber nicht oder nur in geringen Mengen vorrätig sind.
Wichtig: Der Hinweis "Solange der Vorrat reicht" ist nicht ausreichend, um diese Regelung zu umgehen! Denn § 5 Abs. 5 UWG schreibt vor, dass derart beworbene Produkte in der Regel für mindestens 2 Tage vorrätig sein müssen.
Ausnahmen von dieser Regel sieht das Gesetz nur in Sonderfällen vor. Dazu zählen etwa eine unerwartete und ungewöhnlich hohe Nachfrage oder vom verkaufenden Unternehmen nicht zu vertretende Lieferschwierigkeiten. Im Allgemeinen gilt jedoch: Wenn Sie sich als Marketingleiter entscheiden, ein Produkt mit einem besonderen Rabatt zu bewerben, dann muss es in ausreichender Menge vorrätig sein.
Fazit: Wenn Sie mit Rabatten werben, muss die beworbene Ware auch vorrätig sein.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: