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Wenn jemand Sie beim Finanzamt verleumdet

Lesezeit: < 1 Minute Hat der Informant die Unwahrheit gesagt, sollten Sie das Finanzamt zur Nennung des Namens auffordern. Das Amt muss dann eine "sachgerechte Ermessensentscheidung" treffen, ob es den Informantenschutz aufhebt. Das wird es aber allenfalls tun, wenn Sie Opfer einer Verleumdung geworden sind.

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Wenn jemand Sie beim Finanzamt verleumdet

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Denn: Der Informantenschutz hat ein höheres Gewicht als das Persönlichkeitsrecht des Steuerpflichtigen. Das hat der Bundesfinanzhof entschieden und damit seine bisherige Ansicht bekräftigt (Az. V B 163/05). Keine Chance auf Auskunft haben Sie, wenn die Anschuldigung berechtigt war und Sie zahlen müssen.

Wollen Sie sich gegen einen ablehnenden Bescheid wehren, ist hierfür der Bundesfinanzhof zuständig. Verweigert Ihnen das Finanzamt Akteneinsicht, müssten Sie beim BFH Beschwerde einlegen.

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