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Wenn Ihr Mitarbeiter die Elternzeit einseitig beenden will

Lesezeit: < 1 Minute Hat einer Ihrer Mitarbeiter seine Elternzeit gleich für den vollen 3-Jahres-Zeitraum genommen, sollten Sie als Arbeitgeber in der Regel keine Probleme bekommen. Trotzdem fragen sich viele Arbeitgeber, ob und gegebenenfalls in welchen Fällen der Arbeitnehmer einseitig die Elternzeit beenden könnte. Lesen Sie, wann eine Elternzeit einseitig beendet werden darf, und wie Sie trotzdem Planungssicherheit erreichen.

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Wenn Ihr Mitarbeiter die Elternzeit einseitig beenden will

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Elternzeit einseitig beenden
Grundsätzlich ist Ihr Arbeitnehmer an seine Festlegung bei der Elternzeit gebunden. Möchte er aber die Elternzeit frühzeitig beenden und vorzeitig an seinen Arbeitsplatz zurück, geht das mit Ihrer Zustimmung (§ 16 Abs. 3 Satz 1 BEEG). Sie haben aber keine Zustimmungspflicht, können also die frühzeitige Beendigung der Elternzeit auch ablehnen. Schließlich müssen Sie ja disponieren.

Härtefallregelung bei der Elternzeit
Will Ihr Mitarbeiter die Elternzeit vorzeitig beenden, weil ein weiteres Kind geboren wird oder ein besonderer Härtefall vorliegt (etwa Tod eines Elternteils, vgl. § 5 Abs. 1 Satz 3 BEEG), dann ist die Rechtslage etwas anders.

Hier können Sie die vorzeitige Beendigung der Elternzeit nur innerhalb von vier Wochen und dann auch nur aus dringenden betrieblichen Gründen ablehnen (§ 16 Abs. 3 Satz 2 BEEG): Dies wäre etwa der Fall, wenn Sie zeitbefristet eine Vertretung eingestellt haben und so Ihren Mitarbeiter in Elternzeit einfach nicht beschäftigen können.

Tod des Kindes
Stirbt das Kind Ihres Mitarbeiters während der Elternzeit, endet die Elternzeit spätestens 3 Wochen nach dem Tod des Kindes automatisch (§ 16 Abs. 4 BEEG).

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