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Welcher Lern- und Gedächtnis-Typ sind Sie? 4 Ideen, wie Sie Marker passend setzen!

Lesezeit: 2 Minuten Den sprichwörtlichen „Knoten im Taschentuch“ kennen Sie, der Vergessliche daran erinnern soll, etwas zu tun. Der ist inzwischen etwas aus dem Gebrauch gekommen: Mit Papier-Taschentüchern wär´s schwierig … Je nach Sinnes-Typ gibt es manche Alternative:

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Welcher Lern- und Gedächtnis-Typ sind Sie? 4 Ideen, wie Sie Marker passend setzen!

Welcher Lern- und Gedächtnis-Typ sind Sie? 4 Ideen, wie Sie Marker passend setzen!

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1. Visuell: vor Augen führen

Ich zum Beispiel lege oder stelle relevante Gegenstände in mein Blickfeld, um mich an Aufgaben zu erinnern, Vorgänge (also Mappen, Bücher …) inklusive. Das kann aber auch der Staubsauger sein – oder der Rucksack fürs Einkaufen. Die heute zu erledigenden Aufgaben räume ich aus der Wiedervorlage-Mappe auf den Print-Kalender um. Alle diese visuellen Signale helfen mir übrigens, „von selbst“ daran zu denken – sie sind also Verstärker. Wenn Sie ein eher visueller Typ sind, überlegen Sie: Was kann ich mir ins Blickfeld legen, um mich an XYZ zu erinnern? Oder Sie nutzen Einlege-/Einklebe-Zettel à la Post-it, um Ihr Auge zu führen. (Visuelle Typen formulieren mit entsprechenden Begriffen: Farben, sehen, Licht, hell/dunkel …)

2. Auditiv: Handy erinnert?!

Wer vor allem mit den Ohren aufnimmt, lässt sich lieber mithilfe von Audio-Signalen erinnern. Das Allround-Gerät Smartphone (oder auch Tablet) bietet naturgemäß exzellente Verstärker: Wecker, Aufgaben im Kalender (mit Erinnerung ¼, ½ oder 1 Stunde vorm Termin) usw. Auch spezielle Signaltöne helfen, sich selbst zu organisieren: Schon wissen Sie, wer Sie anruft – und können sich auch inhaltlich besser auf den Anrufer einstellen. Als Auditiver verwenden Sie mündlich wie schriftlich eher Begriffe, die mit dem Hören zu tun haben, also Töne (laut/leise, hoch/tief …), Musik (auch Noten!), Zahlen, Geräusche …

3. Kinästhetisch: Handy vibriert?!

Bleibt als dritter Haupt-Typ jener, für den es vor allem haptisch sein soll: Sie be-greifen gerne, verwenden Begriffe rund ums Bewegen (gehen, stehen, laufen, drehen …), Gewicht und Temperatur. Auch dann hilft Ihnen z.B. Ihr Handy: Stellen Sie den Vibrations-Alarm ein, schon dürfen Sie fühlen, dass etwas anliegt. Der eingangs zitierte Knoten im Taschentuch war übrigens auch primär für Kinästheten: Wie ließe sich das in die heutige Zeit übertragen? Na, das einfachste wäre – ein Zettel, den Sie sich in die Tasche stecken. Männer stoßen darauf, wenn sie schon mal „die Hand in die Hosentasche“ verschwinden lassen. Bei Frauen – hmm, eher die Handtasche, größerer Zettel?

4. Ändern, um der Gewohnheits-Falle zu entgehen …

Warum das? Nun, wenn Sie immer das Gleiche verwenden und tun, kann es passieren, dass Ihr Gehirn Signale ausblendet – sie gehören dann einfach zum Gewohnten, weg von der Aufmerksamkeit. Das kann heißen, Plätze verändern, Töne verstellen, Gegenstände variieren (statt Zettel ein Bonbon z.B. – außer, es ist zu heiß …). Denn wenn wir rechtzeitig an etwas denken, ist das selten nur linkshirnig, also: eher rational (platt ausgedrückt). Nutzen Sie dafür Ihr komplettes Gehirn, indem Sie Ihre Sinne adressieren … Sie lassen sich was einfallen? Fein!

Bildnachweis: vladimirfloyd / stock.adobe.com

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