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Weiterbildung im Personalwesen (3): Berufspädagoge

Lesezeit: < 1 Minute Der Geprüfte Berufspädagoge soll seinen Weg im Tätigkeitsfeld der beruflichen Ausbildung und Weiterbildung machen. Das Qualifikationsprofil des Berufes richtet sich auf das Niveau eines Bachelor professional aus.

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Weiterbildung im Personalwesen (3): Berufspädagoge

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Seit dem 21.8.2009 existiert Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Fortbildungsabschluss geprüfter Berufspädagoge/geprüfte Berufspädagogin. Das pädagogisch geprägte Aus- und Weiterbildungsfeld wurde bisher akademisch ausgebildeten Mitarbeitern wie Gewerbelehrern, Diplom-Handelslehrern oder Diplom-Berufspädagogen überlassen. Mit diesem frischen Fortbildungsberuf soll eine Lücke im Anwendungsfeld geschlossen werden.

Die Fortbildungsberufe Berufspädagoge und Betriebswirt an den Kammern sind gleichwertig
An den Zulassungsbedingungen zur Prüfung wird deutlich, dass die Qualifikationsprüfung anspruchsvoller sein soll als die Prüfungen zum Fachwirt oder zum Meister. Ausdrücklich angesprochen werden auch Hochschulabsolventen oder Teilnehmer mit Fachschulabschlüssen, die ihre Ausbildungsbasis um ökonomische und pädagogische Aspekte erweitern wollen.

Natürlich ist diese Ausbildung auch offen für Fachwirte oder Meister oder für Personen mit Lehrabschluss, Ausbildereignungsprüfung und fünfjähriger Berufspraxis. 

Die Ausbildungsinhalte des Berufspädagogen
Die Anforderungen in den drei Handlungs- und Prüfungsfelder sind recht ausdifferenziert. Zum Handlungsbereich Planungsprozess gehören z. B. die Ermittlung des lang- und kurzfristigen Bildungsbedarfs sowie die Organisation der Lernprozesse an den unterschiedlichen Lernorten unter dem Einsatz verschiedener Lernmedien.

Zum Handlungsbereich Managementprozesse gehören das Controlling beruflicher und betrieblicher Lernprozesse, das Kooperationsmanagement zwischen den Trägern der Fortbildung und Weiterbildung und das Qualitätsmanagement. Im Handlungsfeld Weiterbildung soll die Fähigkeit nachgewiesen werden, Prozesse betrieblicher und beruflicher Weiterbildung zu planen, zu organisieren und durchzuführen.

Ein sehr bedeutendes Handlungsfeld für Berufspädagogen stellt auch die Personalentwicklung und die Weiterbildungsberatung dar. 

Entwicklungstendenzen
Das Berufsbild soll sich nach den Bedürfnissen der mittelständischen Wirtschaft ausrichten. Das bedeutet auch, dass die Bereitschaft in den Unternehmen weiter wachsen muss, das Konzept eines lebenslangen Lernens im Betriebsalltag zu kultivieren.

Für die Teilnehmer an den Fortbildungskonzepten stellen die Lehrgangskosten eine deutlich persönliche Bildungsinvestition dar. Maximal 800 Stunden soll die Ausbildungszeit betragen und die Lehrgangskosten variieren in den Angeboten um die 4.000 Euro. Zum Teil laufen diese Maßnahmen – wie beim BFW in Neumünster im August 2010 – erst an, sodass auch noch keine näheren Angaben über curriculare Feinjustierung und Integrationsquoten gemacht werden können.

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